Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft begrüßt den Vorstoß des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel (SPD) für eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung. Der Klimaschutz sei eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Unstrittig sei, dass die Sanierung des Gebäudebestandes einen wichtigen Anteil zur Energieeinsparung leisten könne, so die Bauwirtschaft. Sie fordert die Länder auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben.
Über die zusätzlich ausgelösten privaten Investitionen würden die kurzfristigen Einnahmeausfälle kompensiert. Außerdem stärkten mehr Investitionen den heimischen Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme.
Noch immer sei der Gebäudebereich für knapp 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland sowie für rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Bundesregierung habe sich mit der „Energieeffizienz-Strategie Gebäude“ im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Dann müsse sie aber auch ihre Anstrengungen verstärken, meint Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft. Daher müsse nun ein neuer Anlauf für eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung genommen werden.
Bundesvereinigung Bauwirtschaft, PM vom 01.12.2014
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