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Vermutete Privatfahrten beim Firmenwagen: Keine Lohnsteuer ohne Beweise

Bei Gehaltsverhandlungen ist es ein beliebtes Extra, bei der Lohnabrechnung eher ein Ärgernis: Das vom Chef kostenlos oder zumindest verbilligt zur Verfügung gestellte betriebliche Kfz mindert den Nettolohn und führt bei schlechter Gestaltung zu hohen Abgaben über die Lohnsteuer. Die Firma als Arbeitgeber ermittelt den geldwerten Vorteil aus Vereinfachungsgründen in der Regel pauschal mit einem Prozent vom Listenpreis inklusive Umsatzsteuer und der Zusatzausstattung, und das pro Monat. Den Pauschalansatz können Firma und Fahrer aber vermeiden. Steht der Wagen nur für Dienst- und Geschäftsfahrten zur Verfügung, fällt keine Lohnsteuer an. Hierzu ist es noch nicht einmal zwingend notwendig, dass der Arbeitnehmer extra dafür ein Fahrtenbuch führt oder den Wagen nach Feierabend und vor dem Wochenende nachweislich im Betrieb auf dem Parkplatz abstellen muss. In einem am 18. Juli 2012 vom Finanzgericht Niedersachsen veröffentlichten Urteil kommen die Richter zu der Klarstellung, dass es völlig ausreicht, wenn laut Arbeitsvertrag eine Privatnutzung unzulässig ist und auch konkret in der Praxis nichts dagegen spricht (Az. 1 K 284/11). Der Betrieb muss noch nicht einmal überprüfen, ob das vereinbarte Fahrverbot in der Freizeit auch tatsächlich eingehalten wird. Zwar spricht die allgemeine Lebenserfahrung beim überlassenen Firmenwagen auch für Privatfahren. Dies kann aber von Betrieb oder Angestelltem durch den Gegenbeweis entkräftet werden. Ausreichend als Nachweis hierfür kann bereits sein, wenn der Arbeitnehmer einen Firmenwagen lediglich für betriebliche Zwecke sowie für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte nutzt. Dann ist die pauschale Ein-Prozent-Regelung nicht anwendbar. Ein Fahrtenbuch muss der Angestellte dazu nicht führen und das Finanzamt darf deshalb nicht davon ausgehen, dass die Ein-Prozent-Regelung pauschal anzuwenden ist.

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