Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
ConTax Muschlin & Partner Foto 03
ConTax Muschlin & Partner Foto 04
ConTax Muschlin & Partner Foto 05
ConTax Muschlin & Partner Foto 06
ConTax Muschlin & Partner Foto 07
ConTax Muschlin & Partner Foto 08
ConTax Muschlin & Partner Foto 09
ConTax Muschlin & Partner Foto 10
ConTax Muschlin & Partner Foto 11
ConTax Muschlin & Partner Foto 12
ConTax Muschlin & Partner Foto 13
ConTax Muschlin & Partner Foto 14
ConTax Muschlin & Partner Foto 15
ConTax Muschlin & Partner Foto 16
ConTax Muschlin & Partner Foto 17
ConTax Muschlin & Partner Foto 18
ConTax Muschlin & Partner Foto 19
ConTax Muschlin & Partner Foto 20
ConTax Muschlin & Partner Foto 21
ConTax Muschlin & Partner Foto 22
ConTax Muschlin & Partner Foto 23

Wir suchen eine/n Steuerfachangestellte/n

Sie sind interessiert? Bewerben Sie sich jetzt bei uns.
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige Bewerbung.

zurück

Privaten Krippenplatz selbst beschafft: Stadt muss Eltern Aufwendungen ersetzen

Eine Schule darf die Wiedergabe eines auswendig gelernten Textes im Rahmen der Fachhochschulreifeprüfung unabhängig davon, welche eigenständigen Leistungen bei der Bearbeitung anderer Teilaufgaben erbracht wurden, mit der Note 6 bewerten. Das gilt nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Gießen zumindest dann, wenn die Schule ihren Schülern die entsprechende Benotungsvorgabe zuvor bekannt gemacht hatte.

Der Schüler einer Gießener Schule hatte sich dort der Fachhochschulreifeprüfung unterzogen. Seine schriftliche Arbeit im Fach Englisch wurde mit der Note 6 bewertet. Gegen diese Benotung klagte er, weil die ihm daraufhin gegebene Gesamtnote mangelhaft in Englisch zusammen mit seinen ebenfalls mangelhaften Leistungen in Mathematik zum Nichtbestehen der Fachhochschulreifeprüfung führte und wegen der mangelhaften Leistungen in zwei Fächern kein Ausgleich möglich war. Die Benotung seiner schriftlichen Arbeit im Fach Englisch hatte die Schule damit begründet, dass er bei einer Teilaufgabe einen – nach seiner Darstelllung – auswendig gelernten Text einer Übungsklausur wiedergegeben und damit gegen die Vorgabe der Verwendung eigener Worte verstoßen hatte. Dies hielt der Kläger für rechtsfehlerhaft. Das VG hält die Benotung der Arbeit des Klägers mit der Note 6 angesichts des den Prüfern zustehenden prüfungsspezifischen Beurteilungsspielraumes dagegen für zulässig. Mit der Wiedergabe eines auswendig gelernten Textes werde den Anforderungen nicht genügt, die ein Prüfling in der schriftlichen Prüfung beweisen solle. Nach den Vorgaben der Schule, gegen die keine Bedenken bestünden, werde die Wiedergabe eines auswendig gelernten Textes mit der Note 6 bewertet, und zwar unabhängig davon, welche eigenständigen Leistungen bei der Bearbeitung anderer Teilaufgaben erbracht wurden. Diese Vorgaben seien auch jedem Schüler bekannt gewesen. Auch in der zur schriftlichen Prüfung ausgehändigten Aufgabenstellung sei ausdrücklich darauf hingewiesen worden, nur eigene Worte zu verwenden. Das VG hat die Klage des Schülers daher abgewiesen.

Verwaltungsgericht Gießen, Urteil vom 03.07.2013, 7 K 3318/12.GI, noch nicht rechtskräftig

ConTax Muschlin & Partner
Ihr Steuerberater in Rostock

Steuerberater | Steuerberatung | Steuerberatungskanzlei Rostock | Steuerberater Rostock





© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG