Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
ConTax Muschlin & Partner Foto 03
ConTax Muschlin & Partner Foto 04
ConTax Muschlin & Partner Foto 05
ConTax Muschlin & Partner Foto 06
ConTax Muschlin & Partner Foto 07
ConTax Muschlin & Partner Foto 08
ConTax Muschlin & Partner Foto 09
ConTax Muschlin & Partner Foto 10
ConTax Muschlin & Partner Foto 11
ConTax Muschlin & Partner Foto 12
ConTax Muschlin & Partner Foto 13
ConTax Muschlin & Partner Foto 14
ConTax Muschlin & Partner Foto 15
ConTax Muschlin & Partner Foto 16
ConTax Muschlin & Partner Foto 17
ConTax Muschlin & Partner Foto 18
ConTax Muschlin & Partner Foto 19
ConTax Muschlin & Partner Foto 20
ConTax Muschlin & Partner Foto 21
ConTax Muschlin & Partner Foto 22
ConTax Muschlin & Partner Foto 23

Wir suchen eine/n Steuerfachangestellte/n

Sie sind interessiert? Bewerben Sie sich jetzt bei uns.
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige Bewerbung.

zurück

Hinweis

Nach dem am 10.10.2012 veröffentlichten Beschluss ist die fast vollständige steuerliche Freistellung beim Erben und Schenken von betrieblichem Vermögen nach Ansicht des Bundesfinanzhofs verfassungswidrig. Diese Beanstandungen zum privilegierten Betriebsvermögen bei der Erbschaftsbesteuerung wirken auf die künftige Vermögenssteuer. Denn bei einer Wiedereinführung ist, wie oben aufgeführt, geplant, Betriebsvermögen zu begünstigen.

Dem Finanzamt können über die Einkommensteuererklärung 2012 im laufenden Jahr angefallene rote Börsenzahlen nur dann gemeldet werden, wenn das Kreditinstitut hierüber eine Bescheinigung gestellt hat. Diesen offiziellen Beleg gibt es aber nur, wenn der Kunde bei seiner Hausbank spätestens bis zum 15. Dezember einen Antrag stellt. Dies ist nach Paragraf 43a Absatz 2 Einkommensteuergesetz eine Ausschlussfrist. Wird der Termin versäumt, wandern die aufgelaufenen negativen Kapitaleinnahmen automatisch ins Folgejahr und stehen dort auf der Ebene der Kreditinstitute als Verrechnungspotential zur Verfügung.

Für Anleger ist allerdings nicht generell ratsam, die Verluste vom Institut abzufordern. Das lohnt nämlich nur, wenn von anderen Banken positive Kapitalerträge zur Verrechnung vorliegen. Dann kann der abgeforderte Verlust beispielsweise die Zinsen aus dem Konto von einer anderen Bank ausgleichen, und das Finanzamt erstattet insoweit die bereits einbehaltene Abgeltungsteuer. Sofern der abgeforderte Verlust höher als die positiven Kapitaleinnahmen des Jahres ausfällt, kann der Anleger ihn nicht wieder auf die Bank übertragen. Er wird auf der Ebene des Finanzamts so lange konserviert, bis in den Folgejahren positive Kapitaleinnahmen anfallen. Da Verluste nicht anteilig beantragt werden können, sollten sich Sparer ganz genau überlegen, ob sie ein Minus für die Einkommensteuererklärung 2012 abrufen oder bei der Bank zum Ausgleich für Erträge ab 2013 stehen lassen sollten. Auslöser dieser Besonderheit ist die Systemumstellung seit Neujahr 2009. Negative Kapitaleinnahmen fließen bei der jeweiligen Bank in den sogenannten Verlustverrechnungstopf. Hierüber wird das Minus dann mit positiven Erträgen verrechnet. Verbleibt ein Verlust, wandert der automatisch ins Folgejahr. Dabei gibt es für rote Zahlen mit Aktien einen besonderen Verlustverrechnungstopf II, weil dieses Minus nur Gewinne mit Aktien ausgleichen darf. Beide Töpfe werden vorgetragen, sofern sie der Kunde sie nicht abfordert. Das kann er getrennt beantragen, sodass beispielsweise der Verlustverrechnungstopf II bei der Bank verbleibt, weil es keine entsprechenden Gewinne mit Aktien gibt. Dann nimmt das Institut den Minusbetrag nur aus dem allgemeinen Verlustverrechnungstopf I heraus und startet ihn 2013 wieder bei Null. Sofern Anleger in 2012 Spekulationsverluste mit ihrem alten Depotbestand von Silvester 2008 eingefahren haben, fließ das Minus nicht in den Verlustverrechnungstopf. Diese negativen Beträge können nicht mehr wie früher in der Anlage SO zur Steuererklärung deklariert werden und stehen dann zur Verrechnung bereit. Denn hierfür gibt es Bestandsschutz, und ein zu versteuerter Spekulationsgewinn kann nicht mehr anfallen, da die ehemalige Jahresfrist längst ausgelaufen ist. Da Gewinne Steuerfrei bleiben, fallen Verluste unter den Tisch.

Steuerberater | Steuerberatung | Steuerberatungskanzlei Rostock | Steuerberater Rostock





© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG