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Nutzung eines Büroarbeitsplatzes für Fortbildung

Steht einem Arbeitnehmer ein Büroarbeitsplatz auch für betrieblich gewünschte Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung, schließt das den Kostenabzug für ein zur Fortbildung genutztes häusliches Arbeitszimmer aus.

Das gilt auch dann, wenn ein Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen eine Fremdsprache erlernen soll, er den entsprechenden EDV-Sprachkurs aber nicht auf seinem Büro-Rechner installieren darf. In dem entschiedenen Fall ging es um einen Arbeitnehmer, der in einem Großraumbüro über einen eigenen Arbeitsplatz verfügte. In seiner 80 m2 großen Wohnung nutzte er ein Zimmer (10 m2) als häusliches Arbeitszimmer und machte die dafür entstandenen Aufwendungen als Werbungskosten geltend. Der klagende Arbeitnehmer gab an, dass er aus beruflichen Gründen das häusliche Arbeitszimmer zur Verbesserung seiner englischen Sprachkenntnisse benötige. Er habe zu Hause einen interaktiven Computersprachkurs absolviert, weil er die entsprechende Software auf seinem Dienst-PC beim Arbeitgeber nicht hätte installieren dürfen. Insoweit habe „ein anderer Arbeitsplatz“ nicht zur Verfügung gestanden. Finanzamt und Finanzgericht ließen keinen Werbungskostenabzug zu.

Dem folgte nun der BFH. Grund: Die Richter unterscheiden zwischen dem Arbeitsplatz einerseits und den dort zur Verfügung gestellten Arbeitsmitteln andererseits.

Für das Arbeitszimmer gilt: Ein begrenzter Kostenabzug ist bis zur Höhe von maximal 1.250 Euro erlaubt, wenn für die berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Ein Arbeitsplatz ist grundsätzlich jeder Platz, der zur Erledigung von Büroarbeiten geeignet ist. Er steht dann zur Verfügung, wenn ihn der Steuerpflichtige in der konkret erforderlichen Art und Weise und Umfang tatsächlich nutzen kann (BFH-Urteil vom 5.10.2011, VI R 91/10, BFH/NV 2012 S. 314). Grundsätzlich unerheblich ist dagegen, ob dem Arbeitnehmer dort auch bestimmte Arbeitsmaterialien zur Verfügung stehen oder vom Arbeitgeber zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Schließlich müsste der Arbeitnehmer auch am heimischen Arbeitsplatz selbst für geeignete Arbeitsmaterialien wie z.B. einen PC sorgen. Es spielt also keine Rolle, in welchem Umfang der Arbeitnehmer die ihm am Büroarbeitsplatz zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel nutzen darf.

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