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Fettabsaugung: Krankenkasse muss Kosten nicht übernehmen

Eine Fettabsaugung gehört grundsätzlich nicht zu den Kassenleistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung zu erbringen sind. Dies hat das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg im Fall einer an Übergewicht leidenden Frau entschieden, die sich ihre Fettdepots an den Oberschenkeln mittels Absaugung entfernen lassen wollte.

Die gesetzlich krankenversicherte Klägerin leidet an einer Fettverteilungsstörung im Bereich des Gesäßes und beider Oberschenkel (sogenannte Reiterhose). Sie wiegt 91 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,57 Meter. Durch Sport und eine Ernährungsumstellung war es ihr gelungen, ihr Körpergewicht um mehr als 10 Kilogramm zu reduzieren. An den Oberschenkeln hatte sich jedoch keine Veränderung gezeigt. Deshalb beantragte die 56-Jährige bei ihrer Krankenkasse die Übernahme der Kosten für eine Fettabsaugung. Sie leide unter erheblichen Schmerzen an den Oberschenkeln und schäme sich wegen ihres Aussehens. Eine Fettabsaugung sei als einzige zielführende Behandlungsmöglichkeit nicht nur kosmetisch, sondern auch medizinisch indiziert. Die Krankenkasse lehnte die Kostenübernahme ab. Da die Fettverteilungsstörung keine Funktionseinschränkungen nach sich ziehe, sei keine medizinische Indikation für eine Fettabsaugung gegeben. Außerdem sei diese Behandlungsmethode nicht als Kassenleistung zugelassen. Der für die Zulassung zuständige Bundesausschuss habe die hierfür erforderliche Empfehlung nicht abgegeben.

Das LSG bestätigte – wie schon die Vorinstanz – die Ansicht der Krankenkasse. Die Fettabsaugung genüge nach dem derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Forschung nicht den Qualitätsanforderungen. Zudem sei eine nachhaltige Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode nicht ausreichend belegt. Vor diesem Hintergrund verbiete vor allem das mit einem solchen Eingriff verbundene erhebliche Gesundheitsrisiko für die Klägerin eine Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenversicherung.

Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 01.03.2013, L 4 KR 3517/11

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