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Doppelte Haushaltsführung II: Fiskus akzeptiert nur kleine Wohnung

Lässt die Beschäftigung in der Ferne keine tägliche Rückkehr zur Wohnung zu, fällt sie unter den Begriff doppelte Haushaltsführung. Dann sind die Aufwendungen für die Zweitwohnung sowie die weiten Heimfahrten als Werbungskosten zeitlich unbegrenzt absetzbar. Alternativ kann der Chef die angefallenen Kosten auch steuerfrei erstatten, dann hat der Fernpendler mangels eigenen Aufwands keine Werbungskosten mehr. Lediglich die Verpflegungspauschale darf nur für die ersten drei Monate geltend gemacht werden. Eheleute können ihre Aufwendungen jeweils separat absetzen, wenn sie beide in die Fremde pendeln und beispielsweise nur am Wochenende in die gemeinsame Wohnung zurückkehren.

Das deutlich größte Sparpotential bieten Familienheimfahrten, die akzeptiert das Finanzamt einmal pro Woche hin und zurück. Die Beschränkung auf eine Fahrt pro Woche muss aber nicht sein, denn Arbeitnehmer haben ein Wahlrecht: Sie dürfen alternativ sämtliche Fahrten unter der Woche mit der Entfernungspauschale ansetzen, wenn sie dafür im Gegenzug auf den Ansatz der Kosten für Unterkunft und Verpflegung verzichtet wird. Diese Option muss jeweils für ein Jahr einheitlich ausgeübt werden. Wer sich für eine Heimfahrt wöchentlich entscheidet, kann neben der Entfernungspauschale zusätzlich Aufwendungen für das auswärtige Domizil wie Miete und Nebenkosten absetzen oder von der Firma steuerfrei erstatten lassen.

Das gelingt allerdings nur problemlos, wenn die Wohnung am Dienstort nicht größer als 60 Quadratmeter ist. Diese Fläche dürfte für den Ein-Personen-Haushalt sicherlich ausreichend sein. Das Domizil darf aus Steuersicht selbst dann nicht größer ausfallen, wenn der Arbeitnehmer die Wohnung in der Ferne unter dem Blickwinkel aussucht, dass später seine Familie dorthin nachkommen soll. Denn nach einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Nürnberg fallen die Aufwendungen für eine Fläche oberhalb der 60-qm-Grenze selbst in solch durchaus nachvollziehbaren Fällen in den Privatbereich. Der Fiskus muss nämlich dem Berufstätigen nicht den späteren Familiennachzug ermöglichen, betonten die Richter aus Nürnberg (Az. 6 K 428/10).

Also lassen sich die Kosten nur entsprechend anteilig abziehen, bei 90 qm sind dies dann zwei Drittel der Miete und auch der Nebenkosten. Neben der Miete für die Zweitwohnung, einer Vermittlungsprovision für den Makler und den Nebenkosten ist auch die Wohnungseinrichtung absetzbar. Entweder sofort in voller Höhe oder bei Nettobeträgen von mehr als 410 Euro je Gegenstand über die Abschreibung. Ist der Arbeitnehmer Eigentümer der Wohnung am Zweitwohnsitz, kann er statt der Miete Hausabschreibungen und die Finanzierung absetzen.

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