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Kindergeld: Besserer Abzug der Fahrten eines Kindes zum Studium

Bis 2011 war Voraussetzung für den Anspruch auf Kindergeld und steuerliche Privilegien bei den Eltern, dass die eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes einen bestimmten Jahresgrenzbetrag nicht überschreiten. Ab 2012 ist das Einkommen irrelevant – eine Änderung durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat am 23.1.2013 ein Urteil (Az. III R 64/11) veröffentlicht, wonach bei der Prüfung, ob der Grenzbetrag überschritten ist, Fahrtkosten eines Kindes, die ihm aus Anlass eines nebenberuflich ausgeübten Studiums entstehen, nicht mit der Entfernungspauschale zu berücksichtigen, sondern in tatsächlicher Höhe von den Einnahmen abzuziehen sind. Denn eine vom Kind als Arbeitnehmer aufgesuchte arbeitgeberfremde Bildungseinrichtung stellt keine regelmäßige Arbeitsstätte dar. Damit gibt es verdoppelten Werbungskostenabzug. Die tatsächlichen Aufwendungen sind mit den vorgesehenen Pauschalen von 30 Cent je Fahrtkilometer zu berechnen und nicht lediglich in Höhe der Entfernungspauschale, also mit der Hälfte des Betrags.

Für ein Kind, das das 18., aber noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet hat und sich in Ausbildung befindet, bestand ein Anspruch auf Kindergeld nur, wenn es Einkünfte und Bezüge, die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind, von nicht mehr als 8.004 Euro im Kalenderjahr hatte. Erzielte das Kind Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, sind daher von den Bruttoeinnahmen die Werbungskosten abzuziehen.

Dabei bleiben bei der Ermittlung der schädlichen Grenze die für besondere Ausbildungszwecke bestimmten Einkünfte außer Ansatz. Solche besonderen Ausbildungskosten sind alle über die Lebensführung hinausgehenden ausbildungsbedingten Mehraufwendungen.

Die Voraussetzungen für den Abzug von Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit können auch bei berufsbezogenen Bildungsmaßnahmen erfüllt sein. Als Werbungskosten abziehbar sind sämtliche Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der beruflichen Bildungsmaßnahme stehen. Hierzu gehören auch Fahrt- bzw. Mobilitätskosten, sie sind grundsätzlich in tatsächlicher Höhe zu berücksichtigen. Eine Einschränkung für den Abzug von Fahrtkosten sieht das Gesetz nur für die Aufwendungen für die Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte vor. Eine vom Arbeitnehmer besuchte arbeitgeberfremde Bildungseinrichtung stellt – unabhängig davon, ob die Bildungsmaßnahme die volle Arbeitszeit in Anspruch nimmt oder neben einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung ausgeübt wird – keine regelmäßige Arbeitsstätte dar.

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