Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
ConTax Muschlin & Partner Foto 03
ConTax Muschlin & Partner Foto 04
ConTax Muschlin & Partner Foto 05
ConTax Muschlin & Partner Foto 06
ConTax Muschlin & Partner Foto 07
ConTax Muschlin & Partner Foto 08
ConTax Muschlin & Partner Foto 09
ConTax Muschlin & Partner Foto 10
ConTax Muschlin & Partner Foto 11
ConTax Muschlin & Partner Foto 12
ConTax Muschlin & Partner Foto 13
ConTax Muschlin & Partner Foto 14
ConTax Muschlin & Partner Foto 15
ConTax Muschlin & Partner Foto 16
ConTax Muschlin & Partner Foto 17
ConTax Muschlin & Partner Foto 18
ConTax Muschlin & Partner Foto 19
ConTax Muschlin & Partner Foto 20
ConTax Muschlin & Partner Foto 21
ConTax Muschlin & Partner Foto 22
ConTax Muschlin & Partner Foto 23

Wir suchen eine/n Steuerfachangestellte/n

Sie sind interessiert? Bewerben Sie sich jetzt bei uns.
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige Bewerbung.

zurück

Ehegattensplitting und Abgeltungsteuer setzen nach Ansicht von Wirtschaftsforschern Fehlanreize

Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) setzen Ehegattensplitting und Abgeltungsteuer Fehlanreize. Die Ökonomen empfehlen, die Vorteile durch das Ehegattensplitting zu beschränken. „Die dadurch erzielten Mehreinnahmen könnten verwendet werden, um den steilen Anstieg der Grenzsteuersätze im unteren und mittleren Einkommensbereich zu senken“, sagt Richard Ochmann, Finanzwissenschaftler am DIW Berlin.

Das deutsche Ehegattensplitting sei seit langem umstritten. Es begünstige Alleinverdiener-Ehepaare mit höheren Einkommen erheblich und gelte als ein wesentlicher Grund für die relativ niedrige Erwerbstätigkeit von verheirateten Frauen in Deutschland. Im Vergleich zu Großbritannien, wo bis auf wenige Ausnahmen eine strikte Individualbesteuerung gilt, sei die effektive durchschnittliche Steuerbelastung in

Deutschland vor allem infolge des Ehegattensplittings deutlich geringer. Lediglich Alleinverdiener sowie Zweiverdiener-Ehepaare unter den einkommenstärksten zehn Prozent aller, würden etwas höher belastet als in Großbritannien. Ehepaare, in denen nur ein Partner Arbeitseinkommen erzielt, würden in Deutschland über weite Teile der Einkommensverteilung spürbar geringer belastet als in Großbritannien, schreiben die Wissenschaftler des DIW in einer aktuellen Studie.

Die Abgeltungsteuer, die in Deutschland seit 2009 gilt, begünstige die Finanzierung von Unternehmen durch Fremdkapital und reduziere die Anreize, Eigenkapital einzusetzen. Personengesellschaften hätten darauf reagiert und ihre Fremdfinanzierung ausgeweitet, um von der Abgeltungsteuer zu profitieren. Das zeigen Ökonomen des DIW Berlin in einer aktuellen Studie, für die sie die Jahresabschlussdaten von rund 40.000 Personengesellschaften sowohl vor als auch nach Einführung der Abgeltungsteuer ausgewertet haben. Sie zeigten, dass sich in den untersuchten Unternehmen aufgrund der Abgeltungsteuer der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital innerhalb eines Jahres um durchschnittlich 1,4 Prozent erhöht habe. „Die unterschiedliche Besteuerung von Fremd- und Eigenkapitalrückflüssen wirkt sich also bereits in dieser kurzen First messbar auf die Finanzierungsentscheidungen der Unternehmer aus“, so Martin Simmler, Finanzwissenschaftler am DIW Berlin.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, PM vom 25.04.2012

ConTax Muschlin & Partner
Ihr Steuerberater in Rostock

Steuerberater | Steuerberatung | Steuerberatungskanzlei Rostock | Steuerberater Rostock





© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG