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Arbeitszimmer: Verbindung zum Wohn- oder Gartenbereich ist steuerschädlich

Ein häusliches Arbeitszimmer ist ein Raum, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre des Arbeitnehmers eingebunden ist und nahezu ausschließlich zu beruflichen Zwecken genutzt wird. Eine untergeordnete private Mitbenutzung von weniger als zehn Prozent ist unschädlich. Dabei kann nur ein separater Raum, der von der übrigen Wohnung getrennt steht, als Arbeitszimmer anerkannt werden. Nicht als Arbeitszimmer akzeptiert wird daher eine Arbeitsecke, die lediglich durch Vorhänge oder Raumteiler abgetrennt ist. Auch die Aufwendungen für ein als Arbeitszimmer genutztes Durchgangszimmer können nicht als Werbungskosten zum Abzug zugelassen werden, wenn andere Räume nur über das Büro erreicht werden können:

Dies gilt nach dem Urteil vom Finanzgericht Baden-Württemberg (Az. 7 K 2005/08) nicht nur, wenn das häusliche Arbeitszimmer zum Durchgang in den anderen Wohnbereich genutzt werden kann, sondern auch, wenn es den alleinigen Zugang zu einer neu errichteten Terrasse und dem neu angelegten Garten bietet. In diesen Fällen ist es nämlich durch den Zutritt in den Außenbereich nicht mehr im erforderlichen Maße gegenüber den anderen Räumen der Wohnung abgeschlossen. Das wiederum spricht nach Auffassung der Richter dafür, dass es nicht nur für berufliche Zwecke genutzt wird. Eine solche private Mitbenutzung lässt sich nur dadurch ausschließen, indem gewährleistet ist, dass Arbeits- und Wohnbereich strikt getrennt nutzbar sind. Denn ansonsten ist eine Nutzung von Arbeitszimmer und benachbarten Wohnräumen nur mit Einschränkungen und ein ungestörtes Arbeiten im Büro nicht möglich.

Zwar ist eine Aufteilung der Kosten bei einer beruflich und privat und damit gemischt veranlassten Reise möglich, wenn beispielsweise in der Woche durchgängig Fortbildungsseminare stattfinden und das Wochenende für touristische Unternehmungen verwendet wird. Diese steuerliche Regelung lässt sich aber nicht auf das Arbeitszimmer übertragen. Denn Reisekosten entstehen zumindest teilweise aus beruflichem Anlass und unterscheiden sich damit grundsätzlich von Aufwendungen für die Lebensführung in der Wohnung. Ansonsten ließen sich theoretisch auch Aufwendungen für bürgerliche Kleidung entsprechend der feststehenden Arbeits- und Freizeit aufteilen. Derartige Aufwendungen sind aber grundsätzlich dem Anwendungsbereich der Werbungskosten entzogen, betonte das Gericht. Was auf die Alltagskleidung zutrifft, gilt entsprechend auch für einen Wohnraum, der nur teilweise für berufliche Zwecke genutzt wird.

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