Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
ConTax Muschlin & Partner Foto 03
ConTax Muschlin & Partner Foto 04
ConTax Muschlin & Partner Foto 05
ConTax Muschlin & Partner Foto 06
ConTax Muschlin & Partner Foto 07
ConTax Muschlin & Partner Foto 08
ConTax Muschlin & Partner Foto 09
ConTax Muschlin & Partner Foto 10
ConTax Muschlin & Partner Foto 11
ConTax Muschlin & Partner Foto 12
ConTax Muschlin & Partner Foto 13
ConTax Muschlin & Partner Foto 14
ConTax Muschlin & Partner Foto 15
ConTax Muschlin & Partner Foto 16
ConTax Muschlin & Partner Foto 17
ConTax Muschlin & Partner Foto 18
ConTax Muschlin & Partner Foto 19
ConTax Muschlin & Partner Foto 20
ConTax Muschlin & Partner Foto 21
ConTax Muschlin & Partner Foto 22
ConTax Muschlin & Partner Foto 23

Wir suchen eine/n Steuerfachangestellte/n

Sie sind interessiert? Bewerben Sie sich jetzt bei uns.
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige Bewerbung.

zurück

Kindergeld-Grenzbetrag: Fahrtkosten eines Kindes zu Hochschule bei berufsbegleitendem Studium in tatsächlicher Höhe zu berücksichtigen

Im Kindergeldrecht ist zum 01.01.2012 für über 18 Jahre alte Kinder die Prüfung der Einkünfte und Bezüge entfallen. Zu dem früher in § 32 Absatz 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) enthaltenen Grenzbetrag hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Fahrtkosten eines Kindes, die ihm aus Anlass eines nebenberuflich ausgeübten Studiums entstehen, nicht mit der Entfernungspauschale zu berücksichtigen sind. Sie seien vielmehr in tatsächlicher Höhe von seinen Einnahmen aus nichtselbstständiger Arbeit abzuziehen. Zudem stellt der BFH klar, dass eine arbeitgeberfremde Bildungseinrichtung, die ein Kind als Arbeitnehmer aufsucht, keine regelmäßige Arbeitsstätte darstellt.

Im zugrunde liegenden Fall hatte der Sohn der Klägerin im Juni 2008 seine Ausbildung zum Steuerfachangestellten erfolgreich abgeschlossen und arbeitete anschließend in dem erlernten Beruf. Ab September 2008 nahm er ein berufsbegleitendes Studium an einer Fachhochschule im Fachbereich Steuerrecht auf. Seitdem arbeitete er 28 Wochenstunden als Angestellter in einer Steuerberaterkanzlei und besuchte an zwei bis drei Terminen je Woche die Fachhochschule. Die beklagte Familienkasse gewährte für den Streitzeitraum Februar bis Dezember 2009 kein Kindergeld, weil der Grenzbetrag ihres Erachtens überschritten war. Bei ihrer Berechnung berücksichtigte sie die Fahrten des Sohnes der Klägerin zur Fachhochschule nicht mit den tatsächlich angefallenen Kosten, sondern setzte lediglich die Entfernungspauschale an. Dies führte dazu, dass der Grenzbetrag überschritten war. Der BFH entschied anders: Die Klägerin habe für den Streitzeitraum einen Anspruch auf Festsetzung von Kindergeld. Bundesfinanzhof, Urteil vom 22.11.2012, III R 64/11

ConTax Muschlin & Partner
Ihr Steuerberater in Rostock

Steuerberater | Steuerberatung | Steuerberatungskanzlei Rostock | Steuerberater Rostock





© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG