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Kindergeld: Anspruch für Kinder in dualem Studium nicht eingeschränkt

Ein duales Studium ist als Erstausbildung beziehungsweise Erststudium anzusehen. Dies stellt das Finanzgericht (FG) Münster klar. Daher sei die Erwerbstätigkeit des Kindes unschädlich für den Anspruch auf Kindergeld.

Der Sohn der Klägerin hatte nach dem Abitur ein duales Studium zum Bachelor im Studiengang Steuerrecht begonnen. Neben dem Studium absolvierte er eine studienintegrierte praktische Ausbildung zum Steuerfachangestellten. Die Prüfung zum Steuerfachangestellten legte er bereits im Jahr 2011 ab. Der „Bachelor“ wurde ihm im März 2013 – noch vor Vollendung des 25. Lebensjahres – verliehen. Die Familienkasse hob die Kindergeldfestsetzung ab Januar 2012 auf, weil sie meinte, dass die Erstausbildung des Sohnes der Klägerin bereits mit der Prüfung zum Steuerfachangestellten im Jahr 2011 beendet gewesen sei. Das (erst später beendete) Studium stelle eine Zweitausbildung dar.

Das FG Münster ist dem entgegen getreten. Es stellt klar, dass sich der Sohn der Klägerin noch bis zum Abschluss seines Studiums in einer Berufsausbildung befunden habe. Die seit 2012 geltende gesetzliche Neuregelung, die den Anspruch auf Kindergeld einschränke, wenn das Kind seine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen habe, stehe dem Anspruch der Klägerin nicht entgegen. Ein ausbildungs- und praxisintegrierender Studiengang (duales Studium) sei als Erstausbildung beziehungsweise Erststudium anzusehen. Er sei erst abgeschlossen, wenn der angestrebte akademische Grad erreicht sei beziehungsweise das Studium aus anderen Gründen ende. Die Familienkasse hat gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt (III B 63/13).

Finanzgericht Münster, Urteil vom 15.05.2013, 2 K 2949/12Kg

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