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Grenzüberschreitende Tätigkeiten: Zentrale Anlaufstelle für Erfüllung der MehrwertsteuerPflichten geplant

In der Europäischen Union soll es in Zukunft eine zentrale Anlaufstelle für die Erfüllung der Mehrwertsteuer-Pflichten bei grenzüberschreitender Tätigkeit geben. Nach Angaben der Europäischen Kommission wurde am 13.01.2012 ein erster Schritt hin zu einer zentralen Anlauf-

stelle für alle elektronisch erbrachten Dienstleistungen gemacht, die den Unternehmen ab dem 01.01.2015 die Arbeit erleichtern soll. Das Konzept einer zentralen Anlaufstelle für den grenzüberschreitenden Handel in der EU werde als erstes in den Bereichen E-Commerce, Rundfunk- und Telekomdienste Anwendung finden. In Zukunft solle die zentrale Anlaufstelle schrittweise auf andere Waren und Dienstleistungen ausgedehnt werden.

Der jetzt angenommene Vorschlag bezieht sich laut Kommission auf Aspekte wie den Umfang der Regelung, Berichtspflichten, Mehrwertsteuer-Erklärungen, Währung, Zahlungen, Aufzeichnungen et cetera, für die gemeinsame Vorschriften nötig sind. Die für den 01.01.2015 vorgesehene Umsetzung einer Miniregelung für eine einzige Anlaufstelle für EU-Anbieter von Telekommunikations-, Rundfunk- und Elektronikdienstleistungen für Endverbraucher stelle einen großen Schritt hin zu einer Vereinfachung der Vorschriften für die MwSt-Pflichten in der EU dar. Die zentrale Anlaufstelle werde Unternehmen in die Lage versetzen, die Mehrwertsteuer in dem Mitgliedstaat zu erklären und zu entrichten, in dem sie niedergelassen sind, und nicht dort, wo ihr Kunde sich befindet, so die Kommission. Die Kommission appelliert an die Mitgliedstaaten, diesen Maßnahmen zuzustimmen. Europäische Kommission, PM vom 13.01.2012

Müssen Arbeitnehmer oder Selbstständige eine Tätigkeit außerhalb des Firmengeländes oder bei heimischer Beschäftigung außerhalb des Arbeitszimmers ausüben, fallen in der Regel Dienst- oder Geschäftsreisen an. Hier gibt es nicht nur ein günstiges Kilometergeld statt der Entfernungspauschale, sondern zusätzlich lassen sich Übernachtungskosten und Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend machen.

Das Bundesfinanzministerium hat jetzt die Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungen für beruflich oder betrieblich veranlassten Auslandsdienstreisen für Tage ab Neujahr 2012 neu festgesetzt. Diese Pauschalen gelten auch für Geschäftsreisen und die doppelte Haushaltsführung (Az. IV C 5 – S 2353/08/10006 :002). Bei Reisen vom Inland in das Ausland bestimmt sich der Pauschbetrag nach dem Ort, den der Reisende vor 24 Uhr Ortszeit erreicht hat. Für eintägige Reisen ins Ausland und für Rückreisetage aus dem Ausland nach Deutschland ist der Pauschbetrag des letzten Tätigkeitsortes im Ausland maßgebend.

Dabei haben sich die Pauschalen nicht für alle Länder verändert, sondern vielfach für „Exoten“ in Asien oder Afrika. Von den häufiger besuchten Staaten oder Städten sind vor allem Dänemark, Athen, Island, Israel, Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika mit neuen Beträgen zu erwähnen.

Übernachten Arbeitnehmer oder Selbstständige im Ausland, konnten sie bis Ende 2007 die länderspezifischen Übernachtungspauschbeträge absetzen. Die Pauschalen gibt es seit 2008 nicht mehr für den Werbungskosten- und Betriebsausgabenabzug. Der Arbeitgeber kann die Übernachtung aber weiterhin in Höhe der Pauschale steuerfrei erstatten. Gegenüber dem Finanzamt muss die Rechnung von Hotel, Pension oder Gasthof vorgelegt werden.

Häufig umfasst die Hotelrechnung auch die im Übernachtungspreis enthaltenen Frühstückskosten. Rein steuerlich gesehen gehört dieser Kostenanteil nicht zu den Übernachtungs-, sondern zu den Verpflegungskosten. Sofern bei Übernachtungen im Ausland das Frühstück nicht im Rechnungspreis enthalten ist, genügt ein handschriftlicher Vermerk des Dienstreisenden auf der Hotelquittung, dass in den Übernachtungskosten kein Frühstück enthalten ist. Dann gibt es die Verpflegungspauschale und die tatsächlichen Übernachtungskosten in voller Höhe.

Lautet die Hotelrechnung in Fremdwährung, muss dieser Betrag in Euro umgerechnet werden. Daher empfiehlt es sich, Bankbelege über den Devisenumtausch oder Kontoauszüge über die Belastungen aufzubewahren und ebenfalls vorzulegen.

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