Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
ConTax Muschlin & Partner Foto 03
ConTax Muschlin & Partner Foto 04
ConTax Muschlin & Partner Foto 05
ConTax Muschlin & Partner Foto 06
ConTax Muschlin & Partner Foto 07
ConTax Muschlin & Partner Foto 08
ConTax Muschlin & Partner Foto 09
ConTax Muschlin & Partner Foto 10
ConTax Muschlin & Partner Foto 11
ConTax Muschlin & Partner Foto 12
ConTax Muschlin & Partner Foto 13
ConTax Muschlin & Partner Foto 14
ConTax Muschlin & Partner Foto 15
ConTax Muschlin & Partner Foto 16
ConTax Muschlin & Partner Foto 17
ConTax Muschlin & Partner Foto 18
ConTax Muschlin & Partner Foto 19
ConTax Muschlin & Partner Foto 20
ConTax Muschlin & Partner Foto 21
ConTax Muschlin & Partner Foto 22
ConTax Muschlin & Partner Foto 23

Wir suchen eine/n Steuerfachangestellte/n

Sie sind interessiert? Bewerben Sie sich jetzt bei uns.
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige Bewerbung.

zurück

Telearbeitsplatz: Aufwendungen voll abziehbar

Aufwendungen für einen Raum, der sich in der eigenen Wohnung befindet, unterliegen nicht zwingend dem Abzugsverbot für ein häusliches Arbeitszimmer. Habe sich ein Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber verpflichtet, an mehreren Arbeitstagen von zu Hause an seinem Telearbeitsplatz zu arbeiten, könne er die ihm hierfür entstehenden Erwerbsaufwendungen in voller Höhe abziehen, berichtet die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH). Dies ergebe sich aus einem Urteil des Finanzgerichts (FG) Rheinland-Pfalz.

In dem zugrunde liegenden Fall sei ein Oberregierungsrat aufgrund einer arbeitszeitvertraglichen Vereinbarung wöchentlich drei Tage beim Arbeitgeber und an zwei Tagen von zu Hause aus tätig gewesen. Dafür habe er einen Raum vorhalten müssen, für den der Arbeitgeber die Telefonkosten übernommen und die EDV-Einrichtung mit der Absicht gestellt habe, Einsparmöglichkeiten in seinem Dienstgebäude zu nutzen.

Da der Arbeitnehmer arbeitsvertraglich und damit erwerbsbedingt verpflichtet gewesen sei, einen Telearbeitsplatz in einem separaten Raum bei sich einzurichten, sei das FG nach Würdigung der besonderen Umstände der Meinung gewesen, dass der beruflich genutzte Raum nicht dem Typus eines häuslichen Arbeitszimmers gleichzustellen sei und insofern alle dafür entstandenen Kosten abziehbar seien, so die Lohnsteuerhilfe.

Sie rät allen Personen, die im Einvernehmen mit ihrem Arbeitgeber teilweise oder ganz von zu Hause aus arbeiten, die dafür entstehenden Erwerbsaufwendungen für den Tätigkeitsraum und den Telearbeitsplatz in voller Höhe zu beantragen. Lehnt das Finanzamt dies ab, sollte nach Meinung der VLH hiergegen Einspruch eingelegt und die Aussetzung der Entscheidung hierüber beantragt werden. Dabei sei auf das Revisionsverfahren hinzuweisen, das gegen das Urteil des FG Rheinland-Pfalz mittlerweile beim Bundesfinanzhof laufe (VI R 40/12).

Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V., PM vom 09.07.2012 zu Finanzgericht

Rheinland-Pfalz, Urteil vom 19.01.2012, 4 K 1270/09

ConTax Muschlin & Partner
Ihr Steuerberater in Rostock

Steuerberater | Steuerberatung | Steuerberatungskanzlei Rostock | Steuerberater Rostock





© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG