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Energetische Gebäudesanierung: Bauwirtschaft fordert steuerlich Förderung

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft fordert, dass energetische Gebäudesanierungen „endlich“ steuerlich gefördert werden. Ihr Vorsitzender Karl-Heinz Schneider spricht von einem „Schwarze-Peter-Spiel“ zwischen Bundesregierung und Opposition. Es entstehe der Eindruck, weder Regierung noch Opposition wollten die energetische Gebäudesanierung fördern und versuchten gerade, den „Schwarzen Peter“ dem jeweils anderen zuzuschieben.

„Durch die steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden wird ein signifikanter Beitrag zur Erreichung der ambitionierten energie- und klimapolitischen Ziele von Bund und Ländern erreicht, da das größte Einsparpotenzial im Gebäudebestand liegt“, ist sich Schneider sicher. Darüberhinaus werde ein erheblich größeres Potenzial an privaten Investitionen generiert, als dies allein durch die KfW-Förderung möglich sei. Nur mit diesen privaten Investitionen könne das Sanierungstempo signifikant erhöht werden. Derart getätigte Bauinvestitionen schaffen nach Ansicht Schneiders zudem Arbeitsplätze im regional ansässigen mittelständischen Bau- und Ausbauhandwerk. Dadurch würden zusätzliche Steuereinnahmen und höhere Sozialabgaben generiert.

Des Weiteren fordert die deutsche Bauwirtschaft, Änderungen an dem vom Bundestag am 30.06.2011 beschlossenen Gesetz vorzunehmen. Dazu gehört für den Verband die steuerliche Absetzbarkeit von Einzelmaßnahmen, das Abrücken vom geforderten KfW-Standard 85, die Einbeziehung des Ersatzneubaus sowie von Gebäuden bis zum Baujahr 2001 in die Förderung.

Bundesvereinigung Bauwirtschaft, PM vom 21.11.2011

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