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Doppelte Haushaltsführung bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft

Eine doppelte Haushaltsführung kann bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft auch dann anerkannt werden, wenn einer der Partner unter der Woche am Beschäftigungsort wohnt und an den Wochenenden und in den Ferien zum Partner pendelt. Die Anerkennung erfordert nicht, dass der pendelnde Partner sich an den Kosten des Haushalts finanziell beteiligt. Er muss auch keinen Erstwohnsitz unter der Wochenendadresse angemeldet haben. Dies hat das Finanzgericht (FG) Münster entschieden.

Die Kläger heirateten im Dezember des Streitjahres. Die Klägerin hatte an ihrem Beschäftigungsort während des gesamten Streitjahres eine Wohnung. An den Wochenenden und im Urlaub hielt sie sich in der Wohnung des Klägers an einem etwa 90 Kilometer entfernt liegenden Ort auf. Das Finanzamt erkannte die geltend gemachten Aufwendungen für die Wohnung am Beschäftigungsort und für Familienheimfahrten für den Zeitraum vor der Eheschließung nicht an, da die Klägerin sich nicht finanziell an den Aufwendungen für die Wohnung des Klägers beteiligt habe. Hiergegen klagte die Klägerin mit Erfolg. Das FG Münster gab der Klage statt und ließ die Revision zum Bundesfinanzhof zu. Der Lebensmittelpunkt der Klägerin habe am Ort der Wohnung des Klägers gelegen, da sie dort einen eigenen Hausstand unterhalten habe. Eine finanzielle Beteiligung an den Kosten des Haushalts und eine Meldung als Erstwohnsitz seien dafür nicht zwingend erforderlich. Die Gesamtumstände – insbesondere die spätere Eheschließung – sprächen für eine Verlagerung des Lebensmittelpunkts. Finanzgericht Münster, Urteil vom 20.12.2011, 1 K 4150/08 E

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