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Aktuelles aus dem Jahr 2012

Aktuell: Immobilienbesitzer

Betriebskostenabrechnung: Vermieter darf eigene Arbeitsleistungen ansetzen

Der Vermieter darf eigene Sach- und Arbeitsleistungen in der Betriebskostenabrechnung ansetzen. Er kann dabei die Kosten zugrunde legen, die bei Erbringung der Leistungen durch einen Dritten entstanden wären. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor. Der Beklagte ist Mieter einer Wohnung der Klägerin. Die Parteien streiten über die Positionen „Gartenpflege“ und „Hausmeister“ in der Abrechnung der Betriebskosten. Darin sind nicht die der Vermieterin durch den Einsatz eigenen Personals tatsächlich entstandenen Kosten eingesetzt, sondern fiktive Kosten eines Drittunternehmens (ohne Mehrwertsteuer). Die Klage der Vermieterin auf Zahlung hatte letztlich Erfolg. [erfahren Sie mehr]


Feuerbeschau: Muss Vermieter angekündigt werden

Die nicht öffentlich zugänglichen Teile privater Anwesen dürfen zur Feuerbeschau, die der Feststellung brandgefährlicher Zustände dient, nicht ohne Vorankündigung betreten werden. Dies hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) entschieden. [erfahren Sie mehr]


Hinweis

Anlaufverluste im gewerblichen Bereich können steuerlich berücksichtigt werden, wenn zu Beginn der Tätigkeit ein schlüssiges Betriebskonzept erstellt wird, wodurch auf Dauer positive Einkünfte erzielt werden können und der Plan realistisch erscheint. Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Mieteinkünfte. Fehlt es aber von vornherein an konkreten Vermietungsbemühungen und wird nichts gegen einen langen Leerstand unternommen, mangelt es bereits von Anfang an an dem endgültige Entschluss, zu vermieten. [erfahren Sie mehr]


Mieteinkünfte: Langjährige Renovierung spricht für Liebhaberei

Wird eine sanierungsbedürftige Mietimmobilie über Jahre hinweg renoviert, spricht dies gegen das Ziel, aus dem Objekt Einkünfte erzielen zu wollen. Daher lassen sich die angefallenen Aufwendungen nicht von der Steuer absetzen, so das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil (Az. 16 K 261/08 E). Bei leer stehenden Gebäuden sind vorab entstandene Werbungskosten ohne Einnahmen nämlich nur dann abziehbar, wenn der Hauseigentümer dem Finanzamt die ernsthaften Vermietungsbemühungen belegen kann. Allerdings nutzt dieser Nachweis bei einem Leerstand von zehn Jahren im zugrunde liegenden Urteilsfall nichts mehr. Hier spricht nach Auffassung der Richter alleine schon die Dauer gegen eine Vermietungsabsicht. Diese muss nämlich durch die zielgerichtete Durchführung der Renovierungsarbeiten erkennbar werden. [erfahren Sie mehr]


Steuerbegünstigte Handwerkerleistungen enden nicht an der Grundstücksgrenze

Die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen ist auch dann zu gewähren, wenn die Arbeiten nicht ausschließlich auf dem Grundstück des Steuerpflichtigen, sondern teilweise auf öffentlichem Straßenland erbracht werden. Dies hat das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg entschieden. Allerdings existiert in diesem Bereich eine Vielfalt unterschiedlicher Rechtsprechung. Deswegen hat das Gericht die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen, die dort unter dem Aktenzeichen VI R 56/12 anhängig ist. [erfahren Sie mehr]


BFH gibt Rechtsprechung zu beschränkter Abziehbarkeit nachträglicher Schuldzinsen auf

Schuldzinsen für ein Darlehen, das ursprünglich zur Finanzierung von Anschaffungskosten einer zur Vermietung bestimmten Immobilie aufgenommen wurde, können grundsätzlich auch dann noch als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden, wenn das Gebäude veräußert wird, der Veräußerungserlös aber nicht ausreicht, um die Darlehensverbindlichkeit zu tilgen. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) hervor. [erfahren Sie mehr]


Liebhaberei: Ausnahme von der Regel bei Ferienimmobilien

Bei einer ausschließlich an wechselnde Feriengäste vermieteten und in der übrigen Zeit hierfür bereit gehaltenen Ferienwohnung ist grundsätzlich ohne weitere Prüfung von der Einkunftserzielungsabsicht des Vermieters auszugehen. Das hat die positive Konsequenz, dass das früher beliebte Thema der Liebhaberei selbst bei hohen Mietverlusten tabu ist und Schuldzinsen, Wohnungsabschreibung und laufende Kosten selbst dann steuerlich absetzbar sind, wenn entsprechend hohe Einnahmen fehlen. [erfahren Sie mehr]


Miete unter Angehörigen: Kriterien für fremdübliche Gestaltung des Mietvertrags

Wollen Immobilienbesitzer das Finanzamt an den Bau- oder Erwerbskosten sowie laufenden Aufwendungen eines Hauses beteiligen, lässt sich dies über ein familieninternes Sparmodell bestens realisieren. Hierzu wird eine Wohnung unter Marktniveau an Verwandte vermietet. Das bringt geringe steuerpflichtige Einnahmen, aber den Abzug der vollen Werbungskosten. Klassisches Beispiel ist oftmals das Zweifamilienhaus, in dem neben den Eltern auch ein Kind mit seiner Familie lebt. Allerdings schauen Finanzbeamte bei Verträgen mit Angehörigen näher hin: Wird der Vertrag wie allgemein mit Fremden üblich abgeschlossen oder nur aus dem Zweck, Steuern zu sparen? Für die Anerkennung der Abmachung verlangt der Fiskus beispielsweise, dass der Mietvertrag wirksam abgeschlossen und auch so in der Praxis umgesetzt wird. [erfahren Sie mehr]


Haussanierung: Steuerabzugsmöglichkeiten als außergewöhnliche Belastung

Der Sanierungsaufwand für ein selbst genutztes Wohnhaus kann als außergewöhnliche Belastung von der Einkommensteuer abzugsfähig sein, entschied der Bundesfinanzhof (BFH) mit drei Urteilen vom gleichen Tag (Az. VI R 21/11, VI R 70/10 und VI R 47/10). Das gilt auch, wenn [erfahren Sie mehr]


Tipp Bauzeitzinsen können auch bei Überschusseinkünften Herstellungskosten sein

Sind Bauzeitzinsen während der Herstellungsphase nicht als (vorab entstandene) Werbungskosten abziehbar, können sie in die Herstellungskosten einbezogen werden, wenn das fertiggestellte Gebäude durch Vermietung genutzt wird. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) im Fall eines Steuerpflichtigen entschieden, der ein Mehrfamilienhaus errichtete, das er zunächst verkaufen wollte, das er dann aber aufgrund einer neuen Entscheidung ab Fertigstellung vermietete. Solange das Gebäude veräußert werden sollte, waren die während der Bauphase anfallenden Finanzierungsaufwendungen laut BFH keine vorab entstandenen Werbungskosten. Es habe sich aber die Frage gestellt, ob sie insoweit in die Herstellungskosten und damit in die AfABemessungsgrundlage einbezogen werden konnten. [erfahren Sie mehr]


Grundsteuer: Neuregelung des Anspruchs auf Teilerlass bei gemindertem Mietertrag verfassungsgemäß

Die Neuregelung des Anspruchs auf Teilerlass der Grundsteuer bei einem geminderten Mietertrag durch das Jahressteuergesetz 2009 vom 19.12.2008 und die Anwendung der Neuregelung bereits für das Jahr 2008 sind mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) hervor. [erfahren Sie mehr]


Hinweis Lärm eines Kinderspielplatzes: Für Nachbarn zumutbar

Der Lärm, der von Ganztagsschulkindern der Haidwaldschule in Maxdorf während der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr bei der Nutzung des Kinderspielplatzes im Helwertparks ausgeht, ist von den Nachbarn hinzunehmen. Dies hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz entschieden. [erfahren Sie mehr]


Mieteinkünfte: Kein Abzug von Werbungskosten nach dem Verkauf der Immobilie

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte 2010 in einem Grundsatzurteil entschieden, dass der private GmbH-Gesellschafter weiterhin nachträgliche Werbungskosten hat, wenn der Erlös aus dem Verkauf der Anteile nicht ausreicht, um die aufgenommenen Kredite vollständig zu tilgen. Nunmehr tauchte die Frage auf, ob diese geänderte Sichtweise auch auf die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung übertragen werden kann, wenn das Geld aus dem Hausverkauf nicht für die Darlehen reicht und der Ex-Immobilienbesitzer daher weiter Schuldzinsen bezahlen muss. Hierzu hat der BFH in einem am 16. Mai 2012 veröffentlichten Urteil entschieden, dass die Aufwendungen für den Ausbau eines überflüssigen Öltanks wegen Umstellung auf Gasheizung nach Veräußerung der Immobilie selbst dann keine nachträglichen Werbungskosten sind, wenn die Käuferseite den Ausbau ausdrücklich verlangt hat. Vermieter und private GmbH-Gesellschafter werden insoweit nicht gleichgestellt, betonten die Richter. [erfahren Sie mehr]


Abluftrohre sind vom Vermieter instand zu halten

Stellt eine Mieterin in ihrem Badezimmer zunehmende Feuchtigkeit fest und bemerkt sie, dass der Abluftkanal, der die feuchte Luft nach außen bringt, verstopft ist, so muss der Vermieter tätig werden, wenn die Mieterin ihm Fotos von der Verschmutzung des Rohrs schickt und um Abhilfe bittet. [erfahren Sie mehr]


Betriebskostenabrechnung: Förmeleien muss der Vermieter nicht mitmachen

Ein Vermieter sollte – aus Sicht des Mieters – einen Posten „geleistete Vorauszahlungen: Null“ in die Betriebskosten-Abrechnung aufnehmen, nachdem er diese Zahlungen eingestellt hatte. Sein Argument: [erfahren Sie mehr]


Ferienwohnung-Vermietung: Überschusserzielungsabsicht kann trotz geringfügiger Selbstnutzung gegeben sein

Die Absicht, mit einer Ferienwohnung Überschüsse zu erzielen, kann auch dann vorliegen, wenn die Wohnung in geringem Umfang selbst genutzt wird. Dies hat das Niedersächsische Finanzgericht (FG) entschieden und einer Klage wegen der steuerlichen Anerkennung mehrjähriger Verluste aus der privaten Vermietung einer Ferienwohnung stattgegeben. Es ist damit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) entgegengetreten. [erfahren Sie mehr]


Grundsteuer: Leerstand bringt keine Ersparnis

Das Verwaltungsgericht Gießen hat entschieden, dass ein Hauseigentümer, der seine vier in dem Haus eingerichteten Wohnungen nicht vermietet bekommt, dennoch die Grundsteuer (weiter) zu zahlen hat. Dass er durch den Leerstand keine Einnahmen hat, spielt grundsätzlich keine Rolle. [erfahren Sie mehr]


Grundstück der öffentlichen Hand: Nicht berücksichtigte Kaufinteressenten können Verkauf nicht verhindern

Nicht berücksichtigte Kaufinteressenten können den Verkauf eines [erfahren Sie mehr]


Mietkaution: Das Mietergeld muss sicher angelegt sein

Kann ein Vermieter seinem Mieter nicht nachweisen, dass er die von diesem gezahlte Kaution sicher bei einer Bank angelegt hat, so hat der Bewohner das Recht, die Mietzahlungen bis zur Höhe der eingezahlten Kaution zurückzubehalten. [erfahren Sie mehr]


Baurecht: Abnahmeverweigerung auch bei kleinen Mängeln

Unter dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ lehnte ein Bauherr die Abnahme seiner in Auftrag gegebenen Immobilie ab. Die Baugesellschaft pochte jedoch auf die noch offen stehende Restforderung, da kein wesentlicher Mangel – wie zum Beispiel Beeinträchtigung von Funktion oder Optik des Gebäudes – vorläge. [erfahren Sie mehr]


Ganztägige Kinderbetreuung in einer Eigentums- wohnung zulässig?

Wer als Tagesmutter die entgeltliche Betreuung fremder Kinder übernimmt, kann dies nicht unbedingt in einer Eigentumswohnung tun. Eine solche Tätigkeit geht über die bloße Wohnungsnutzung hinaus und kann der Teilungserklärung widersprechen. [erfahren Sie mehr]


Hartz IV: Bedürftigkeit kann trotz Immobiliar- vermögens vorliegen

Einen Anspruch auf Hartz IV-Leistungen haben nur bedürftige Personen. Wer Vermögen hat, muss dieses für seinen Lebensunterhalt einsetzen. Nicht zum Vermögen zählt, was nicht verwertet werden kann, auch weil es nicht marktfähig ist. Bei Immobilien zählt zur Marktfähigkeit unter anderem, dass sie ohne Zustimmung anderer übertragen werden können. Hierauf weist das Bayerische Landessozialgericht (LSG) hin. [erfahren Sie mehr]


Mietkaution: Doppelt gemoppelt muss nicht sein

Das Amtsgericht Lübeck hat entschieden, dass ein Vermieter neben der Kaution als Mietsicherheit vom Mieter nicht noch zusätzlich eine Bürgschaft einer anderen Person verlangen kann. Hat er das hingegen doch getan, so muss der Vermieter die Bürgschaftsurkunde des Bürgen herausgeben. [erfahren Sie mehr]


Vermieter von Wohnraum darf Kaution auch noch nach Mietende verlangen

Bei fortbestehendem Sicherungsbedürfnis kann der Vermieter auch nach Beendigung des Mietverhältnisses die Kaution verlangen. Im Wohnraummietvertrag war vereinbart, dass der Mieter eine Barkaution zu zahlen hat. Stattdessen leistete er eine Bankbürgschaft, die bis Ende Februar 2009 befristet war. Nachdem das Mietverhältnis durch Kündigung zum Ende Oktober 2009 beendet worden war, stritten die Parteien darüber, ob der Mieter noch Mietrückstände auszugleichen und wegen Beschädigungen der Mietsache Schadensersatz zu leisten hatte. [erfahren Sie mehr]


Entlüftungsanlage: Vermieter muss für Funktionsfähigkeit sorgen

Grundsätzlich obliegt die Erhaltungspflicht bezüglich der Mietsache dem Vermieter. Dies gilt auch für Anlagen, die der Ver- und Entsorgung der Mieträume dienen, wie das Amtsgericht (AG) München im Fall einer Mieterin entschieden hat, in deren Badezimmer der zur Entsorgung der feuchten Luft installierte Abluftkanal verstopft war. [erfahren Sie mehr]


Heizkosten: In Jahresabrechnung nach Verbrauch auf Wohnungseigentümer umzulegen

Verwalter von Wohnungseigentum müssen bei den Einzelabrechnungen gegenüber den Wohnungseigentümern die Heiz- und Wohnkosten nach Verbrauch umlegen. Dagegen sind in der Gesamtabrechnung alle im Abrechnungszeitraum geleisteten Zahlungen, die im Zusammenhang mit der Anschaffung von Brennstoffen stehen, aufzunehmen. Die hiermit einhergehende Abweichung der Einzelabrechnungen von der Gesamtabrechnung muss der Verwalter in der Abrechnung verständlich erläutern. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor. [erfahren Sie mehr]


Immobilienkauf: Käufer schuldet Maklerprovision nur bei eindeutiger Vereinbarung

Der Käufer eines Anwesens muss nur dann eine Maklerprovision zahlen, wenn dies eindeutig vereinbart wurde. Eine Klausel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen, wonach es gestattet ist, für Verkäufer und Käufer provisionspflichtig tätig zu werden, genügt dafür nicht. Gleiches gilt für die Angabe „Kaufpreis plus Maklercourtage“ im Exposé, wie das Amtsgericht (AG) München entschieden hat. [erfahren Sie mehr]


Sanierungsgebiete: Steuerförderung nicht allein aufgrund einer Bescheinigung der Kommune

Das Finanzamt ist bei der Gewährung einer Steuervergünstigung für Gebäudeaufwendungen in förmlich ausgewiesenen Sanierungsgebieten nicht automatisch an eine entsprechende Bescheinigung der Kommune gebunden. Hierauf weist das Hessische Finanzgericht (FG) hin. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, da Revision eingelegt wurde (Aktenzeichen beim Bundesfinanzhof: X R 4/12). [erfahren Sie mehr]


Eiszapfen nicht entfernt: Hauseigentümerin haftet für Schaden an Pkw

Hauseigentümer, die im Winter Schneeüberhänge und Eiszapfen nicht von ihrer Dachkante entfernen, können zu Schadenersatz verpflichtet sein, wenn es durch die herabfallenden Überhänge und Eiszapfen zu Schäden an fremdem Eigentum kommt. Dies hat das Landgericht (LG) Wuppertal entschieden. [erfahren Sie mehr]


Grüezi-Immobilien-Kauf muss rückabgewickelt werden

Die Grüezi-Real-Estate AG muss einen Kaufvertrag über eine Eigentumswohnung in Berlin im Wege des Schadenersatzes rückgängig machen. Dies hat das Berliner Landgericht (LG) entschieden. Der Käufer sei beim Beratungsgespräch vor dem bankfinanzierten Erwerb unzureichend über die zu erwartenden Mieterträge informiert worden, so die Richter. So habe der Wohnungsvermittler dem Käufer wahrheitswidrig zugesichert, er müsse keine eigenen Zuzahlungen leisten. Außerdem habe der Vermittler dem Käufer dazu geraten, ein verbindliches Kaufvertragsangebot abzugeben, obwohl er noch keinen Darlehensvertrag abgeschlossen und keine Übersicht über die konkrete Rentabilität des Anlageobjektes gehabt habe. [erfahren Sie mehr]


Immobiliengeschenke unter Ehepaaren sind steuerfrei

Um seine Liebe zu beweisen, schenkte ein Immobilienbesitzer seiner angehenden Frau eine teure Villa. Als er jedoch für sein Geschenk nach der Heirat eine Steuerbefreiung verlangte, lehnte das Finanzamt ab. [erfahren Sie mehr]


Modernisierungsbeschluss setzt Information der Eigentümer über wesentliche Entscheidungskriterien voraus

Vor einer Beschlussfassung über eine konkrete Modernisierungsmaßnahme sind den Eigentümern einer Wohnungseigentümergemeinschaft die Informationen über die für sie wesentlichen Entscheidungskriterien mitzuteilen. Geschieht dies nicht, sind gefasste Beschlüsse ungültig. Hierauf weist das Amtsgericht (AG) München hin. [erfahren Sie mehr]


Vermittler haftet nicht wegen ausbleibenden Wertzuwachses

Wenn sich eine Investition nicht wie erwartet entwickelt, sehen die [erfahren Sie mehr]


Denkmalförderung: Nutzung zu eigenen Wohnzwecken ist Bedingung

Der Eigentümer einer Denkmalimmobilie kann Aufwendungen im Kalenderjahr des Abschlusses der Baumaßnahme und in den neun folgenden Kalenderjahren jeweils bis zu 9 Prozent wie Sonderausgaben abziehen, wenn er das Gebäude in dem jeweiligen Kalenderjahr zu eigenen Wohnzwecken nutzt. Eine solche Nutzung liegt auch dann vor, wenn Teile einer zu eigenen Wohnzwecken genutzten (Eigentums-) Wohnung unentgeltlich zu Wohnzwecken überlassen werden. Nach Ansicht des Bundesfinanzhofs wird eine Wohnung im Regelfall dann zu eigenen Wohnzwecken genutzt, wenn der Eigentümer allein oder zusammen mit Familienangehörigen bzw. anderen in den Haushalt aufgenommenen Personen darin wohnt (Az. X R 13/10). Daraus folgt, dass die unentgeltliche Überlassung der gesamten Wohnung grundsätzlich nicht als Eigennutzung des Eigentümers beurteilt werden kann. Dies kann ausnahmsweise dann angenommen werden, wenn er die Wohnung einem – einkommensteuerlich zu berücksichtigenden – Kind unentgeltlich zur alleinigen Nutzung überlässt. Dies ist dem Eigentümer in diesem Fall als eigene Nutzung zuzurechnen, weil es ihm im Rahmen seiner unterhaltsrechtlichen Verpflichtung obliegt, für die Unterbringung des Kindes zu sorgen. [erfahren Sie mehr]


Eigentumswohnung: Verwalter darf nicht eigenmächtig Schulden machen

Auch wenn eine Eigentümergemeinschaft wegen unvorhergesehener Ausgaben vor einem Liquiditätsproblem steht, darf der Verwalter nicht ohne Zustimmung der Gemeinschaft einen Kredit aufnehmen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Er habe keine „gesetzliche Kompetenz“ zur Aufnahme eines Darlehens. Nur mit einem „ihn ermächtigenden oder das Geschäft genehmigenden Beschluss der Eigentümer“ dürfe er tätig werden. [erfahren Sie mehr]


Schwimmende Anlage: Bewertungsrechtlich kein Gebäude

Eine auf dem Wasser schwimmende Anlage ist bewertungsrechtlich kein Gebäude. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Der Streitfall betraf ein Event- und Konferenzzentrum, das auf einem Kanal im Gebiet des Hamburger Hafens liegt und aus drei Schwimmkörpern und einem Pfahlbau besteht. Nach Auffassung des Finanzamts waren neben dem Pfahlbau auch die Schwimmkörper als Gebäude zu behandeln und hierfür ein Einheitswert festzustellen. Der BFH hat – wie zuvor schon das Finanzgericht – die Gebäudeeigenschaft der Schwimmkörper verneint. Bewertungsrechtlich liege ein Gebäude nur vor, wenn es mit dem Boden fest verbunden und standfest sei. Schwimmkörpern fehlten diese Eigenschaften. Als Folge dieser Rechtsprechung unterliegen schwimmende Anlagen nicht der Grundsteuer. [erfahren Sie mehr]


Streit zwischen Verkäufer und Käufer interessiert den Vermittler nicht

Hat ein Immobilienmakler einen Hausverkäufer und einen Interessenten soweit zusammengebracht, dass von ihnen ein Kaufvertrag unterschrieben worden ist, so kann er auch dann auf Bezahlung der Maklercourtage bestehen, wenn der Vertrag wieder aufgehoben wird, weil sich die Parteien doch noch in die Haare gekriegt haben. Der Verkäufer des Hauses, der hier die Provision laut Maklervertrag zu zahlen gehabt hätte, könne nicht argumentieren, so das Oberlandesgericht Koblenz, ein Kaufvertrag sei letztlich nicht zustande gekommen. Nur wenn ein solcher Ausschluss tatsächlich im Maklervertrag gestanden hätte, könne die Courtage verweigert werden. Oberlandesgericht Koblenz, 1 U 1344/09 [erfahren Sie mehr]


Studentenwohnheim ist von Nachbarn hinzunehmen

Die Errichtung eines Studentenwohnheims mit 48 Apartments in Vallendar verletzt einen Nachbarn nicht in dessen Rechten. Dies hat das Verwaltungsgericht (VG) Koblenz entschieden. [erfahren Sie mehr]


Energetische Gebäudesanierung: Bauwirtschaft fordert steuerlich Förderung

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft fordert, dass energetische Gebäudesanierungen „endlich“ steuerlich gefördert werden. Ihr Vorsitzender Karl-Heinz Schneider spricht von einem „Schwarze-Peter-Spiel“ zwischen Bundesregierung und Opposition. Es entstehe der Eindruck, weder Regierung noch Opposition wollten die energetische Gebäudesanierung fördern und versuchten gerade, den „Schwarzen Peter“ dem jeweils anderen zuzuschieben. [erfahren Sie mehr]


Kein Anspruch des Mieters auf Einbau einer modernen Heizung auf eigene Kosten

Der Mieter hat  grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter ihm gestattet, selbst bauliche Veränderungen an der Wohnung mit dem Ziel einer Modernisierung oder Erhöhung des Wohnkomforts vorzunehmen. [erfahren Sie mehr]


Mietimmobilie: Kosten für Richtfest können abgeschrieben werden

Die Kosten für Grundsteinlegung und Richtfest gehören zu den Herstellungskosten einer Immobilie und dürfen daher im Wege der Abschreibung steuerlich geltend gemacht werden. Ein Sofortabzug als Betriebsausgaben ist nicht möglich. [erfahren Sie mehr]


Verbilligte Vermietung: Miethöhen überprüfen

Ab 2012 gelten neue steuerliche Regelungen bei der verbilligten [erfahren Sie mehr]


Wasser im Lichtschacht ist kein Elementarschaden

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat entschieden, dass es sich bei Wasser, welches sich nach einem starken Regen in einem Lichtschacht gesammelt hat, nicht um einen Elementarschaden handelt. Der durchschnittliche Verbraucher verstehe unter einer Überschwemmung im Sinne der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Wohngebäude-Versicherung mit Elementarschaden-Einschluss, dass eine normalerweise trocken liegende Bodenfläche komplett von einer erheblichen Wassermenge überflutet ist. Ein vollgelaufener Lichtschacht gehöre nicht dazu, und lasse vielmehr auf eine „unzureichende Errich- [erfahren Sie mehr]


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