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Aktuelles aus dem Jahr 2011

Aktuell: Familie und Kinder

Hinweis

Besucht ein Kind eine deutsch-französischen Kita, in der eine Zusatzkraft den Kindern spielerisch die französische Sprache vermittelt, so hat das Finanzamt den dafür von den Eltern getragenen Aufwand als „Kinderbetreuungskosten“ anzuerkennen. [erfahren Sie mehr]


Hinweis

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Kinderförderung: Zwei neue Vergünstigungen geplant

Vater oder Mutter erhalten für Ihren volljährigen Sprössling ab dem 18. Geburtstag bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres im Regelfall nur dann noch Kindergeld und steuerliche Förderung - zum Beispiel Kinder-, Betreuungs- und Ausbildungsfreibetrag, Riester-Zulage auf den Sparvertrag der Eltern, Abzug von Schulgeld oder Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie verminderte Belastung bei Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer -, wenn es für einen Beruf ausgebildet wird. [erfahren Sie mehr]


Kindergeld-Berücksichtigung bei Behinderung ab dem Alter von 25

Eltern erhalten für ihren volljährigen Nachwuchs nur unter bestimmten Bedingungen noch Kindergeld und Steuervergünstigungen. Das kommt für ein behindertes Kind ohne Altersbeschränkung in Betracht, wenn es wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten und die Behinderung des Kindes vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten istuss. Der Bundesfinanzhof hat jetzt in einem Mitte Oktober 2011 veröffentlichten Urteil klargestellt, dass der Anspruch der Eltern auf Kindergeldanspruch und Steuerentlastung für ein über 25 Jahre altes Kind nicht zusätzlich voraussetzt, dass neben der Behinderung auch die hierdurch bedingte Unfähigkeit zum Selbstunterhalt vor dem 25. Geburtstag vorgelegen haben muss (Az. III R 61/08). [erfahren Sie mehr]


Umgangsrecht: Wenn Großeltern mit der Mutter des Enkels nicht harmonieren

Großeltern haben ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Umgang mit ihrem Enkelkind, wenn der Umgang dem Wohl des Kindes dient. Im Streitfall müssen sie also nachweisen, dass die Umsetzung dieses Rechts dem Kindeswohl förderlich ist. [erfahren Sie mehr]


Außergewöhnliche Belastung: Besuchsfahrten zum auswärts wohnenden Kind

Aufwendungen, die Eltern für die Fahrten zu ihrem auswärts wohnenden Kind anfallen, können nicht bei den außergewöhnlichen Belastungen steuerlich geltend gemacht werden. Dies stellt das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz klar. [erfahren Sie mehr]


Rundfunkgebührenpflicht: Studenten nur bei BAföGBezug zu befreien

Studenten, die keine Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beziehen, sondern ihren Lebensunterhalt durch einen Studienkredit bestreiten, können grundsätzlich nicht von der Rundfunkgebührenpflicht befreit werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschieden. [erfahren Sie mehr]


Steuerformulare: Nachträgliche Geltendmachung von Unterhaltszahlungen

Hinweise im „Kleingedruckten“ eines Steuerformulars schließen die nachträgliche Geltendmachung von Unterhaltszahlungen nicht ohne Weiteres aus. Dies hat das Finanzgericht (FG) Hamburg entschieden und der Klage eines Steuerpflichtigen stattgegeben, der Unterhaltszahlungen an seine Lebensgefährtin und Mutter des gemeinsamen Kindes erst erklärt hatte, nachdem sein Einkommensteuerbescheid bereits bestandskräftig geworden war. [erfahren Sie mehr]


Außergewöhnliche Belastung: Kein Abzug für Besuchsfahrten zum Kind

Die Aufwendungen eines Elternteils für Besuche seiner bei dem anderen Elternteil lebenden Kinder sind nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar, so das Urteil vom Finanzgericht Baden-Württemberg (Az. 10 K 2352/10). Zwar haben Vater und Mutter die Pflicht, Kontakt zu ihrem Nachwuchs zu halten. Dadurch werden aber die zu den typischen Kosten der Lebensführung gehörenden Aufwendungen nicht außergewöhnlich in Hinsicht auf eine steuerliche Berücksichtigung. Durch die Regelungen des Familienleistungsausgleichs – Steuerfreibeträge oder Kindergeld – sind die Kosten eines Elternteils für Wochenendfahrten zu einem von ihm getrennt lebenden Kind in Erfüllung der elterlichen Pflicht zur Personensorge abgegolten. [erfahren Sie mehr]


Kinderbeförderung zur Schule: Fahrtkosten steuerlich nicht absetzbar

Entstehen Eltern Fahrtaufwendungen, weil sie ihre Kinder mit dem Kfz zur Schule gebracht haben, so können die Kosten weder als Werbungskosten der Eltern noch als außergewöhnliche Belastungen steuerlich berücksichtigt werden. Dies hat das Finanzgericht (FG) RheinlandPfalz entschieden. [erfahren Sie mehr]


Kinderkur: Kosten einer Begleitperson nur in engen Grenzen abzugsfähig

Wer sein Kind zu einem Kuraufenthalt begleitet, sollte die Notwendigkeit der Begleitung vorab amtsärztlich bestätigen lassen. Ansonsten droht die Gefahr, dass die Begleit-Kosten nicht anerkannt werden, wie ein vom Finanzgericht (FG) Hessen entschiedener Fall zeigt. Denn zur Anerkennung eines Kuraufenthaltes von Kindern als Heilmaßnahme bedarf es zusätzlich der Unterbringung in einem Kinderheim, sofern nicht vor Antritt der Kur durch amtsärztliches Attest nachgewiesen wird, dass und warum der Kurerfolg ausnahmsweise auch bei einer anderweitigen Unterbringung (zum Beispiel gemeinsam mit einem Elternteil) erreicht werden kann. [erfahren Sie mehr]


Alleinerziehende müssen grundsätzlich Vollzeit arbeiten

Alleinerziehende müssen grundsätzlich ganztags arbeiten, sofern das Kind älter als drei Jahre und entsprechend betreut ist. Etwas anderes kommt nur bei durchgreifenden individuellen Einzelumständen in Betracht. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Unterhaltsrechtsstreit entschieden, wie der „Spiegel“ am 02.08.2011 auf seiner Internetseite meldet. [erfahren Sie mehr]


Erstausbildung und Erststudium unmittelbar nach Schulabschluss: Werbungskosten

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteilen vom 28.07.2011 VI R 38/10 und VI R 7/10 entschieden, dass das seit 2004 geltende Abzugsverbot für Kosten eines Erststudiums und einer Erstausbildung der Abziehbarkeit beruflich veranlasster Kosten für eine Erstausbildung oder für ein Erststudium auch dann nicht entgegensteht, wenn der Steuerpflichtige diese Berufsausbildung unmittelbar im Anschluss an seine Schulausbildung aufgenommen hatte. [erfahren Sie mehr]


Kindererziehungszeiten: Stichtagsregelung ist verfassungsgemäß

Die Stichtagsregelung für die Anerkennung von Kindererziehungszeiten bei der Berechnung der Versorgungsbezüge einer Beamtin ist verfassungskonform. Dies hat das Verwaltungsgericht (VG) Neustadt entschieden. Es betont den weiten gesetzgeberischen Spielraum. Die Klägerin, eine inzwischen pensionierte Landesbeamtin, hatte in den 1970er Jahren drei Kinder adoptiert. Nach der Aufnahme des zweiten Adoptivkindes ließ sie sich unter Wegfall der Dienstbezüge beurlauben. Anlässlich ihrer Pensionierung setzte das beklagte Land die Versorgungsbezüge fest und versagte die Anerkennung von Erziehungszeiten für die drei Kinder. Die Klägerin meint, dass die Berechnung der anzuerkennenden Erziehungszeiten bei Adoptivkindern mit deren Aufnahme in den Haushalt und nicht mit der Geburt beginne. Die Klage hatte keinen Erfolg. Das VG betont, dass das geltende Recht die Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder, die vor dem 01.01.1992 geboren sind, nur für die ersten sechs Lebensmonate des Kindes vorsehe. Dies gelte unabhängig davon, ob es sich um leibliche oder adoptierte Kinder handele. Da die Klägerin die Kinder – bis auf einen separat zu beurteilenden Zeitraum – erst nach der Vollendung des sechsten Lebensmonats in ihren Haushalt aufgenommen habe, seien die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt. Lediglich für nach dem Stichtag geborene Kinder würden Erziehungsleistungen bei der Berechnung der beamtenrechtlichen Versorgungsleistungen – wie auch in der gesetzlichen Rentenversicherung – weitergehend berücksichtigt. Diese Stichtagsregelung sei nicht zu beanstanden. Dem Gesetzgeber komme nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts die Befugnis zu, Stichtagsregelungen zu treffen, die zu unterschiedlich hohen Versorgungsleistungen oder anderen staatlichen Leistungen führen könnten. Eine Rechtspflicht des Gesetzgebers, Erziehungszeiten für vor dem Stichtag geborene Kinder umfassender als gegenwärtig zu berücksichtigen, sei aus der Verfassung nicht ableitbar. Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom 27.06.2011, 1 K 1115/10.NW [erfahren Sie mehr]


Vergütung für Praktikum eines Studenten: Kann für Kindergeld nachteilig sein

Die Vergütung für ein Praktikum während des Studiums zählt zu den für den Bezug des Kindergelds schädlichen Einnahmen und kann nicht um die Kosten für Miete und Verpflegungsmehraufwand gekürzt werden, wenn gleichzeitig der Wohnsitz am Studienort aufgegeben wird. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Derartige Aufwendungen für die auswärtige Unterbringung des Kindes in Ausbildung seien durch den Jahresgrenzbetrag für eigene Einkünfte und Bezüge des Kindes von 7.680 Euro im Streitjahr 2005 (heute 8.004 Euro) abgegolten. Im Streitfall unterbrach das Kind, das seinen Lebensmittelpunkt unverändert im Haus der Eltern beibehalten hatte, sein Studium im Inland und gab seine Wohnung am Studienort auf, um in den USA ein berufsbezogenes Praktikum zu absolvieren. Die Praktikantenvergütung und seine außerhalb des Inlandsstudiums erzielten übrigen Einkünfte und Bezüge überstiegen den Jahresgrenzbetrag. Danach bestand kein Anspruch auf Kindergeld, wenn die aufgrund des Berufspraktikums entstandenen Miet- und Verpflegungsmehraufwendungen nicht abgezogen werden konnten. [erfahren Sie mehr]


Elterngeld: Steuererstattung hat keinen Einfluss auf die Höhe

Die Höhe des staatlichen Zuschusses für nach der Geburt eines Kindes zu Hause bleibende Väter und Mütter errechnet sich aus dem in den zwölf Kalendermonaten vor dem Monat der Geburt des Kindes durchschnittlich erzielten monatlichen Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit. Bei Arbeitnehmern errechnet sich diese Bemessungsgrundlage aus dem laufenden Monatsgehalt abzüglich darauf entfallende Steuerbeträge, den Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung sowie zeitanteilig der Arbeitnehmer-Pauschbetrag mit 76,67 Euro. Von dieser Ausgangsgröße werden 67 Prozent Elterngeld bezahlt und maximal 1.800 Euro im Monat. Sofern das Monatseinkommen mehr als 1.200 Euro beträgt, werden ab Januar 2011 nur noch 65 Prozent davon bezahlt. Damit gibt es den Höchstbetrag von 1.800 Euro erst ab einem Monatsverdienst von 2.770 Euro. [erfahren Sie mehr]


Kinder zündeln im Wohnhaus: Eigentümerin hat Schaden mitverschuldet

Weil die Eigentümerin Haus und Grundstück über Jahre verwahrlosen ließ, bleibt ein Kläger auf 30 Prozent des Schadens sitzen, der durch den Brand eines Hauses verursacht wurde. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz entschieden. [erfahren Sie mehr]


Kinderförderung: Freiwilligendienst ist nicht begünstigt

Leistet ein volljähriger Sprössling einen Freiwilligendienst, erhalten seine Eltern weder Kindergeld noch eine steuerliche Förderung. Die gibt es nur, wenn das Kind für einen Beruf ausgebildet wird. Der Freiwilligendienst ist aber grundsätzlich keine Berufsausbildung, so der Bundesfinanzhof in einem am 29.06.2011 veröffentlichten Urteil. [erfahren Sie mehr]


Kindergeld: Kommunen müssen Betreuungsleistungen der Eltern berücksichtigen

Eine Abzweigung des Kindergeldes an die Stadt kommt nicht in Betracht, wenn die Eltern Aufwendungen für ihren Nachwuchs tragen, die mindestens so hoch sind wie das Kindergeld. Dabei sind nicht nur solche Aufwendungen zu berücksichtigen, die den behinderungsbedingten Mehrbedarf oder das sozialhilferechtliche Existenzminimum decken, sondern beispielsweise auch in größerem zeitlichen Abstand regelmäßig wiederkehrende Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände, Hausrat oder eine behindertengerechte Umrüstung eines Pkw. Dies hat das Finanzgericht Münster in einem am 16.05.2011 veröffentlichten Urteil klargestellt (Az. 12 K 2057/10 Kg). [erfahren Sie mehr]


Kinderschutz: Reformiertes Gesetz

Der Bundesrat hat am 27.05.2011 einer Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts zugestimmt. Das neue Gesetz, das jetzt noch ausgefertigt und verkündet werden muss, soll für mehr persönlichen Kontakt zwischen Vormund und Kind sorgen und sicherstellen, dass jeder amtliche Vormund seine Schützlinge regelmäßig sieht. Zudem darf ein Amtsvormund künftig nicht mehr als 50 Kinder betreuen. Ein Vormund wird nicht nur für Waisen bestellt, sondern auch dann, wenn das Familiengericht den Eltern ihr Sorgerecht wegen akuter Kindeswohlgefährdung entzieht. Der Vormund ist dann an Stelle der Eltern zur umfassenden Sorge für Person und Vermögen des Kindes verpflichtet. [erfahren Sie mehr]


Streit um Kinderausweis: Mittelloser Elternteil erhält Verfahrenskostenhilfe

Ohne Kinderausweis kann ein Elternteil sein Kind nicht auf eine Urlaubsreise ins Ausland mitnehmen. Ist der andere Elternteil mit der Ausstellung des Kinderausweises nicht einverstanden, so bleibt bei einem gemeinsamen Sorgerecht als Ausweg, das Jugendamt um eine Vermittlung zu bitten oder zu Gericht zu gehen. Ein Elternteil, der sich finanziell selbst kein gerichtliches Verfahren leisten kann, kann dabei auch für den direkten Weg zu Gericht Verfahrenskostenhilfe als staatliche Leistung erhalten. Dies zeigt ein vom Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein entschiedener Fall. [erfahren Sie mehr]


Angehörigen-Verträge: Gestaltungsmissbrauch ohne wirtschaftliche Belastung

Verträge zwischen nahen Angehörigen sind steuerlich grundsätzlich anzuerkennen, wenn sie bürgerlich-rechtlich wirksam vereinbart worden sind und sowohl die Gestaltung als auch die Durchführung des Vereinbarten dem zwischen Fremden Üblichen entsprechen. Diese Anforderungen gründen auf der Überlegung, dass es innerhalb eines Familienverbundes typischerweise an einem Interessensgegensatz fehlt und zivilrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten steuerrechtlich missbraucht werden können. [erfahren Sie mehr]


Kindergeld trotz Wegzug der Eltern ins Ausland

Eltern sind auch ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland nach einem Umzug ins Ausland so lange kindergeldberechtigt, wie sie in der inländischen Arbeitslosenversicherung noch pflichtversichert sind oder hieraus Leistungen beziehen. Im vom Finanzgericht Münster entschiedenen Fall bezog der Vater aufgrund einer im Inland ausgeübten Beschäftigung als Arbeitnehmer für seine drei in Polen lebenden minderjährigen Sprösslinge deutsches Kindergeld. Nach seiner Kündigung reiste er zwecks Arbeitssuche nach Polen aus und war dort als Arbeitsloser gemeldet. [erfahren Sie mehr]


Elterliche Sorge trotz Aufenthalts im Ausland fern des Kindes

Mutter und Vater bleiben auch dann Inhaber der elterlichen Sorge, wenn sie in Afghanistan leben und dort nur schwer zu erreichen sind. Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz weist darauf hin, dass für ein Kind nicht allein deshalb eine Vormundschaft eingerichtet werden muss, weil die Eltern im Ausland wohnen und dort nur schwer zu erreichen sind. Die Eltern blieben in diesem Fall auch dann Inhaber der elterlichen Sorge, wenn sie deren Ausübung einer dritten Person übertragen hätten. [erfahren Sie mehr]


Kein Elterngeld für Pflegeeltern

Elterngeld gibt es nur für leibliche Eltern und Adoptiveltern, nicht aber bei Pflege oder Dauerpflege. Diese Ungleichbehandlung ist gerechtfertigt, meint das SG Detmold. [erfahren Sie mehr]


Volljährige Kinder: Beiträge zur privaten Krankenkasse mindern das Einkommen

Bei volljährigen Kindern in Ausbildung dürfen deren jährliche Einkünfte und Bezüge die Schwelle von jährlich 8.004 Euro nicht überschreiten. Ansonsten entfällt für die Eltern nicht nur das Kindergeld, sondern auch eine Reihe von Steuervergünstigungen komplett. Im Januar 2005 hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass bei der Prüfung der Einkunftsgrenze volljähriger Kindern gezahlte gesetzliche und freiwillige Sozialversicherungsbeiträge abziehbar sind (Az. 2 BvR 167/02). Diese für den Nachwuchs über 18 Jahre günstigen Tenor übertrug der Bundesfinanzhof anschließend auch auf privat krankenversicherte Kinder, weil es nicht gerechtfertigt erschien, diese Kinder gegenüber gesetzlich versicherten Kindern schlechter zu stellen (Az. III R 24/06). Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg geht jetzt in einem aktuellen Urteil sogar noch einen Schritt weiter (Az. 4 K 10218/06 B). Danach sind Einkünfte und Bezüge eines Kindes auch dann um die Beiträge zu einer privaten Krankenversicherung zu vermindern, wenn der Sprössling bei Vater oder Mutter mitversichert ist und dieser Elternteil die Beiträge zahlt. Die Richter stellten hierzu klar, dass der Sinn des Grenzbetrages der Einkünfte und Bezüge des Kindes darin liege, festzustellen, inwieweit die Eltern des Kindes unterhaltsbelastet seien. Eltern, die ihre Kinder privat mitversicherten und dafür Zahlungen leisteten, seien aber in gleicher Weise unterhaltsbelastet wie solche Eltern, die ihren Kindern das Geld für deren eigene Krankenversicherungsbeiträge zur Verfügung stellten. [erfahren Sie mehr]


Elterngeld: Auch für Angestellte der Europäischen Zentralbank?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) soll klären, ob es mit europäischem Recht vereinbar ist, wenn Angestellte der Europäischen Zentralbank (EZB) durch ein Abkommen von deutschem Elterngeld ausgeschlossen werden, obwohl die EZB keine vergleichbare Leistung erbringt. Hierum bittet das Hessische Landessozialgericht (LSG). Eine bei der EZB in Frankfurt am Main beschäftige Frau beantragte nach der Geburt ihres Kindes Elterngeld. Sie ist deutsche Staatsangehörige und wohnt in Frankfurt. Das hessische Landesversorgungsamt lehnte den Antrag mit der Begründung ab, dass für EZB-Mitarbeiter das europäische Recht und nicht das deutsche Arbeits- und Sozialrecht gelte. Dies folge aus einem zwischen Deutschland und der Europäischen Zentralbank geschlossenen Abkommen. [erfahren Sie mehr]


Heterologe künstliche Befruchtung: Aufwendungen als außergewöhnliche Belastungen abziehbar

Aufwendungen eines Ehepaares für eine heterologe künstliche Befruchtung können als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer abgezogen werden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden und damit seine bisherige Rechtsprechung geändert. Im Streitfall war der Ehemann wegen einer inoperablen organischen bedingten Sterilität zeugungsunfähig, sodass sich die Eheleute entschlossen hatten, ihren Kinderwunsch durch eine künstliche Befruchtung mit Samen eines anonymen Spenders zu verwirklichen (heterologe künstliche Befruchtung). In ihrer Einkommensteuererklärung machten sie die Kosten dieser Behandlung von rund 21.000 Euro als außergewöhnliche Belastung geltend, zu denen insbesondere Kosten einer Heilbehandlung gehören. Das Finanzamt ließ die Aufwendungen unter Hinweis auf die bisherige Rechtsprechung des BFH nicht zum Abzug zu, weil eine heterologe Befruchtung keine Heilbehandlung sei. [erfahren Sie mehr]


Kinderbetreuungskosten: Begrenzte steuerliche Berücksichtigung rechtens

Kinderbetreuungskosten können gemäß § 33c des Einkommensteuergesetzes (EStG) alter Fassung steuerlich nur begrenzt berücksichtigt werden. Dies ist verfassungsgemäß, wie das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) auf die Klage eines zusammen veranlagten Ehepaares mit zwei Kindern entschieden hat. [erfahren Sie mehr]


Kindergeld: Auch für über Eltern privat mitkrankenversichertes Kind

Aufwendungen für die Einlagerung von Möbeln und Haushaltsgeräten sind steuerlich nicht absetzbar, wenn sie durch den Wegzug der Familie zum Arbeitgeber ins Ausland bedingt waren und die Einlagerung vor dem Hintergrund erfolgte, bei der mittelfristig in Erwägung gezogenen Rückverlegung des Wohnsitzes nach Deutschland Anschaffungskosten für private Haushaltsgegenstände einzusparen. Dies hat das Finanzgericht (FG) München entschieden. [erfahren Sie mehr]


Außergewöhnliche Belastung: Kaum Chancen bei notwendigen Besuchsfahrten

Immer wieder gibt es Streit mit dem Finanzamt zu der Frage, ob die Fahrtkosten von dauernd getrennt lebenden Elternteilen für Besuche ihrer Kinder zu den außergewöhnlichen Belastungen zählen und daher steuerlich berücksichtigt werden müssten. Hinzu kommt das Thema der notwendigen Touren zu Angehörigen wie dem kranken Vater oder dem weit weg wohnenden Nachwuchs. Der Bundesfinanzhof hatte hierzu einige Grundregeln aufgestellt, die tendenziell gegen den Steuerabzug sprechen (Az. III R 41/04). Daher haben die Finanzbeamten gute Argumente zur Kostenstreichung, denn die hiergegen eingelegte Verfassungsbeschwerde hatte Karlsruhe unter dem Aktenzeichen. 2 BvR 1520/08 nicht zur Entscheidung angenommen. Nachfolgend einige steuerliche Grundsätze zu den Regeln bei Besuchskosten. [erfahren Sie mehr]


Eltern müssen sonderpädagogischen Förderbedarf ihres Kindes hinnehmen

Wird einem Schüler behördlich ein sonderpädagogischer Förderbedarf zuerkannt, so können seine Eltern den entsprechenden Bescheid nicht mit dem Einwand angreifen, ihr Kind werde damit zum Sonderschüler stigmatisiert. Dies hat das Berliner Verwaltungsgericht (VG) entschieden. [erfahren Sie mehr]


Kein Kindergeld bei vergleichbaren Familien- leistungen im Ausland

Das Düsseldorfer Finanzgericht (FG) hat einem in Deutschland arbeitenden Polen mit Familie in Polen einen Anspruch auf Kindergeld versagt. Hintergrund war, dass seine Ehefrau in Polen für die gemeinsamen Kinder bereits Familienleistungen erhielt, die mit den deutschen Kindergeldansprüchen vergleichbar waren. [erfahren Sie mehr]


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