Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
ConTax Muschlin & Partner Foto 03
ConTax Muschlin & Partner Foto 04
ConTax Muschlin & Partner Foto 05
ConTax Muschlin & Partner Foto 06
ConTax Muschlin & Partner Foto 07
ConTax Muschlin & Partner Foto 08
ConTax Muschlin & Partner Foto 09
ConTax Muschlin & Partner Foto 10
ConTax Muschlin & Partner Foto 11
ConTax Muschlin & Partner Foto 12
ConTax Muschlin & Partner Foto 13
ConTax Muschlin & Partner Foto 14
ConTax Muschlin & Partner Foto 15
ConTax Muschlin & Partner Foto 16
ConTax Muschlin & Partner Foto 17
ConTax Muschlin & Partner Foto 18
ConTax Muschlin & Partner Foto 19
ConTax Muschlin & Partner Foto 20
ConTax Muschlin & Partner Foto 21
ConTax Muschlin & Partner Foto 22
ConTax Muschlin & Partner Foto 23

Wir suchen eine/n Steuerfachangestellte/n

Sie sind interessiert? Bewerben Sie sich jetzt bei uns.
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige Bewerbung.

Aktuelles aus dem Jahr 2012

Aktuell: Angestellte

Arbeitszeitvorgaben des Entleihers können Anspruch auf Arbeitszeitverringerung nicht entgegengehalten werden

Dem gesetzlichen Anspruch auf Arbeitszeitverringerung können bei Überlassung eines Arbeitnehmers nicht die Arbeitszeitbestimmungen des Entleihers entgegengehalten werden. Das Teilzeitverlangen darf nur abgelehnt werden, wenn dem Anspruch bei allen vertraglich möglichen Einsätzen betriebliche Gründe entgegenstehen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden. [erfahren Sie mehr]


Geldwerter Vorteil: Steuerpflicht mit der Ausgabe von verbilligten Job-Tickets

Fahrtkostenzuschüsse, die der Arbeitgeber zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln leistet, sind in vollem Umfang lohnsteuerpflichtig. Insoweit stellt auch die kostenlos oder verbilligt abgegebene Fahrkarte für den Verkehrsverbund steuerpflichtigen Arbeitslohn dar. Bei der Überlassung einer Jahreskarte fließt der geldwerte Vorteil bereits im Zeitpunkt der Überlassung des Tickets zu. Hierbei ist nicht von Bedeutung, dass nach den Zahlungsmodalitäten mit den Verkehrsbetrieben der Arbeitgeber die Zuschüsse nicht jährlich, sondern monatlich zahlt, so das Urteil vom Finanzgericht Rheinland-Pfalz (Az. 3 K 2579/09). [erfahren Sie mehr]


Hinweis

Fahrtkostenzuschüsse, die der Arbeitgeber zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln leistet, sind zwar lohnsteuerpflichtig. Der Gesetzgeber bietet dem Arbeitgeber allerdings die Möglichkeit, die Lohnsteuer mit 15 Prozent pauschal zu erheben. Ein noch günstigeres Ergebnis ohne Abgaben für Belegschaft und Betrieb lässt sich jedoch durch die Inanspruchnahme der 44-Euro-Freigrenze erreichen. Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass Arbeitgeber keinen Kostenersatz in Form von Geldleistungen an die Mitarbeiter gewährt, sondern die Fahrkarte selbst kauft, um sie anschließend dem Arbeitnehmer als geldwerter Vorteil zu überlassen. [erfahren Sie mehr]


Wechsel zu „Beschäftigungs- und Qualifizierungs- gesellschaft“: Vereinbarung bei Umgehung der Rechtsfolgen eines Betriebsübergangs unwirksam

Wechseln Arbeitnehmer durch einen dreiseitigen Vertrag vom Betriebsveräußerer zu einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (B & Q), so ist diese Vereinbarung unwirksam, wenn es für den Arbeitnehmer klar erschien, dass alsbald seine Neueinstellung durch einen Betriebserwerber erfolgen wird. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden. [erfahren Sie mehr]


Abfindung in zwei Raten muss „Zusammenballung“ nicht beeinträchtigen

Wird einem Arbeitnehmer aus Anlass der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses eine Abfindung in zwei Raten gezahlt, so kann dennoch von einer „Zusammenballung der Entschädigungszahlung“ ausgegangen werden, wenn zunächst nur eine „geringfügige Teilleistung“ ausgeschüttet wurde und im folgenden Jahr der weitaus überwiegende Betrag. [erfahren Sie mehr]


Beruflicher Umzug: Fiktive Miete nicht absetzbar

Bei einem beruflich veranlassten Umzug können viele Kosten als Werbungskosten abgesetzt werden. Es gibt jedoch Einschränkungen: Lässt sich nach dem Auszug aus einer Eigentumswohnung oder einem eigenen Haus das Objekt nicht zeitnah verkaufen oder vermieten, kann keine fiktive Miete als Mietentschädigung angesetzt werden. Dies meldet der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL). Nach seinen Informationen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 19.04.2012 (VI R 25/10) entschieden, dass nur tatsächlich angefallene Aufwendungen, nicht jedoch eine entgangene Miete Werbungskosten sein können. Der BFH lasse deshalb auch keine Absetzung für Abnutzung für den Zeitraum des vorübergehenden Leerstandes zu. Der NVL weist darauf hin, dass jedoch die tatsächlich angefallenen Kosten für Heizung, Versicherung oder Bewachung abziehbar sind. Bei Auszug aus einer Mietwohnung könne die Miete bis zum Ablauf der Kündigungsfrist als Werbungskosten abgezogen werden. Könne die neue Wohnung nicht gleich bezogen werden, sei für diese Wohnung die Miete abziehbar. Zu den Umzugskosten zählten auch Aufwendungen für die Wohnungssuche, für den Transport, für Reisekosten am Umzugstag, für erforderlich neue Kochherde oder für Nachhilfeunterricht der Kinder. [erfahren Sie mehr]


Doppelte Haushaltsführung auch bei Allein- stehendem möglich

Auch ein alleinstehender Arbeitnehmer kann einen doppelten Haushalt führen, der ihn, wenn er beruflich veranlasst ist, zum Abzug von Werbungskosten berechtigt. Dies bekräftigt der Bundesfinanzhof (BFH). [erfahren Sie mehr]


Aktienzuwendung als Dank für Mithilfe bei Sanierung ist Arbeitslohn

Erhält ein Arbeitnehmer von einem an seiner Arbeitgeberin beteiligten Dritten als Dank für den Beitrag an der Sanierung des Unternehmens und den hierdurch erzielten Verkaufsgewinn unentgeltlich Aktien übertragen, so sind diese als Arbeitslohn und nicht als Schenkung zu qualifizieren. Das gilt nach einem Urteil des Finanzgerichts (FG) München auch dann, wenn die Sonderzuwendung jedem Mitarbeiter in gleicher Höhe und selbst Mitarbeitern gewährt wurde, die sich im Zeitpunkt der Zuwendung in Mutterschutz befanden. Die Annahme von Arbeitslohn erfordere nicht, dass die Sonderzuwendung individuell auf die einzelne Arbeitsleistung abgestimmt sei. [erfahren Sie mehr]


Hinweis

Allein die tatsächliche Nutzung des Dienst-Kfz für Pendelfahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte begründet dabei noch keine Überlassung zur privaten Nutzung. Denn pendeln Anagestellte mit dem vom Chef unentgeltlich überlassenen Firmenwagen ins Büro oder in die Werkstatt, gilt dies als zusätzlicher geldwerter Vorteil. Die monatliche [erfahren Sie mehr]


Vermutete Privatfahrten beim Firmenwagen: Keine Lohnsteuer ohne Beweise

Bei Gehaltsverhandlungen ist es ein beliebtes Extra, bei der Lohnabrechnung eher ein Ärgernis: Das vom Chef kostenlos oder zumindest verbilligt zur Verfügung gestellte betriebliche Kfz mindert den Nettolohn und führt bei schlechter Gestaltung zu hohen Abgaben über die Lohnsteuer. Die Firma als Arbeitgeber ermittelt den geldwerten Vorteil aus Vereinfachungsgründen in der Regel pauschal mit einem Prozent vom Listenpreis inklusive Umsatzsteuer und der Zusatzausstattung, und das pro Monat. Den Pauschalansatz können Firma und Fahrer aber vermeiden. Steht der Wagen nur für Dienst- und Geschäftsfahrten zur Verfügung, fällt keine Lohnsteuer an. Hierzu ist es noch nicht einmal zwingend notwendig, dass der Arbeitnehmer extra dafür ein Fahrtenbuch führt oder den Wagen nach Feierabend und vor dem Wochenende nachweislich im Betrieb auf dem Parkplatz abstellen muss. In einem am 18. Juli 2012 vom Finanzgericht Niedersachsen veröffentlichten Urteil kommen die Richter zu der Klarstellung, dass es völlig ausreicht, wenn laut Arbeitsvertrag eine Privatnutzung unzulässig ist und auch konkret in der Praxis nichts dagegen spricht (Az. 1 K 284/11). Der Betrieb muss noch nicht einmal überprüfen, ob das vereinbarte Fahrverbot in der Freizeit auch tatsächlich eingehalten wird. Zwar spricht die allgemeine Lebenserfahrung beim überlassenen Firmenwagen auch für Privatfahren. Dies kann aber von Betrieb oder Angestelltem durch den Gegenbeweis entkräftet werden. Ausreichend als Nachweis hierfür kann bereits sein, wenn der Arbeitnehmer einen Firmenwagen lediglich für betriebliche Zwecke sowie für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte nutzt. Dann ist die pauschale Ein-Prozent-Regelung nicht anwendbar. Ein Fahrtenbuch muss der Angestellte dazu nicht führen und das Finanzamt darf deshalb nicht davon ausgehen, dass die Ein-Prozent-Regelung pauschal anzuwenden ist. [erfahren Sie mehr]


Doppelte Haushaltsführung auch bei rund 140 Kilometern Entfernung möglich

Eine Wohnung dient dann im Sinne einer doppelten Haushaltsführung dem Wohnen am Beschäftigungsort, wenn sie es dem Arbeitnehmer ermöglicht, seine Arbeitsstätte täglich aufzusuchen. Dabei spielen Gemeinde- oder Landesgrenzen keine Rolle. Dies betont der Bundesfinanzhof (BFH). Der Begriff „Beschäftigungsort“ sei nicht auf die politische Gemeinde begrenzt, sondern erfasse die gesamte Umgebung. Der BFH stellt außerdem klar, dass die Entscheidung darüber, ob eine Wohnung so gelegen ist, dass der Arbeitnehmer in zumutbarer Weise täglich von dort seine Arbeitsstätte aufsuchen kann, in erster Linie der tatrichterlichen Würdigung durch das Finanzgericht obliegt. Im zugrunde liegenden Fall befand sich die Zweitwohnung rund 140 Kilometer entfernt von der Arbeitsstätte der Klägerin. Das Finanzgericht behandelte diese trotzdem als Zweitwohnung im Sinne einer doppelten Haushaltsführung. Der BFH hat diese Würdigung nicht beanstandet. Die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sei ein wesentliches, allerdings nicht allein entscheidungserhebliches Merkmal. Es könne zum Beispiel sein, dass die Wohnung verkehrsgünstig zur Arbeitsstätte liege und deswegen als Zweitwohnsitz anzuerkennen sei. [erfahren Sie mehr]


Sperrzeit für Arbeitslosengeld: Auch, wenn Auflösungsvertrag höhere Abfindung brachte

Hat ein Arbeitsloser sein Beschäftigungsverhältnis gelöst und grob fahrlässig die Arbeitslosigkeit herbeigeführt, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld für die Dauer einer Sperrfrist von zwölf Wochen. Diese Sperrzeit gilt nach einem Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Hessen [erfahren Sie mehr]


Telearbeitsplatz: Aufwendungen voll abziehbar

Aufwendungen für einen Raum, der sich in der eigenen Wohnung befindet, unterliegen nicht zwingend dem Abzugsverbot für ein häusliches Arbeitszimmer. Habe sich ein Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber verpflichtet, an mehreren Arbeitstagen von zu Hause an seinem Telearbeitsplatz zu arbeiten, könne er die ihm hierfür entstehenden Erwerbsaufwendungen in voller Höhe abziehen, berichtet die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH). Dies ergebe sich aus einem Urteil des Finanzgerichts (FG) Rheinland-Pfalz. [erfahren Sie mehr]


Arbeitszimmer: Voller Kostenabzug beim Außendienstmitarbeiter

Die Aufwendungen für das heimische Büro können nur dann in vollem Umfang als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung darstellt. Steht für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, sind die Aufwendungen lediglich bis zur Höhe von 1.250 Euro pro Jahr als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar. Insoweit ist es also aus Sicht von Berufstätigen wichtig, ob das Finanzamt ihr häusliches Arbeitszimmer als Mittelpunkt der gesamten Tätigkeit ansieht. [erfahren Sie mehr]


Doppelte Haushaltsführung: Ledige mit Eltern- Anschluss müssen rechtliche Hürden überwinden

Wollen ledige Arbeitnehmer, die weitab von zu Hause arbeiten und dort ein Zimmer oder eine Wohnung beziehen, den Aufwand dafür steuerwirksam als „doppelte Haushaltsführung“ anerkannt bekommen, so haben sie es schwerer als Verheiratete, bei denen ein Partner auswärts arbeitet, nachzuweisen, dass sie ihren Lebensmittelpunkt am Hauptwohnsitz haben. [erfahren Sie mehr]


Fahrzeugaufwendungen: Zuzahlungen des Arbeitnehmers sind Werbungskosten

Zuzahlungen, die ein Arbeitnehmer zu den Kosten eines Fahrzeugs leistet, das sein Arbeitgeber ihm auch für Privatfahrten zur Verfügung gestellt hat, sind abzugsfähig. Dies hat das Finanzgericht (FG) Münster entschieden. [erfahren Sie mehr]


Pendelfahrten: Steuer für die Fahrten zur Arbeits- oder Betriebsstätte

Pendeln Arbeitnehmer mit dem vom Arbeitgeber unentgeltlich überlassenen Firmenwagen ins Büro, gilt dies als geldwerter Vorteil. Die monatliche Lohnsteuer ermittelt die Firma pauschal mit 0,03 Prozent vom Bruttolistenpreis inklusive Zusatzausstattung pro Entfernungskilometer. Das muss aber nicht sein. Denn nach einem Anwendungserlass des Bundesfinanzministeriums darf jetzt eine günstigere Berechnung verwendet werden, wenn es nur zu gelegentlichen Fahrten von der Wohnung in den Betrieb des Arbeitgebers kommt (Az. IV C 5 – S 2334/08/10010). Auslöser hierfür war, dass der Bundesfinanzhof die zuvor strenge Sichtweise in mehreren Urteilen kritisiert hatte, wenn ein Arbeitnehmer den ihm von seinem Chef zur Verfügung gestellten Dienstwagen nur wenige Tage im Monat für die Fahrt zur Arbeitsstätte nutzt. Dann sollte sich der geldwerte Vorteil nur nach der tatsächlichen Nutzung des Pkw und nicht nach der pauschalen und überhöhten Berechnung des Fiskus ermitteln lassen. [erfahren Sie mehr]


Berufskraftfahrer sollten Übernachtungsneben- kosten belegen können

Berufskraftfahrern steht für die Nebenkosten, die ihnen bei Übernachtungen in der Schlafkoje des Lkws entstehen, kein pauschaler Werbungskostenabzug zu. Vielmehr müssen sie die Übernachtungsnebenkosten, beispielsweise für die Benutzung sanitärer Einrichtungen, glaubhaft machen. Dies hat das Finanzgericht (FG) SchleswigHolstein entschieden. Ausreichend, aber auch erforderlich sei es, wenn der Berufskraftfahrer Belege von zwei bis drei Monaten sammele, um das Entstehen von Werbungskosten glaubhaft zu machen und eine Grundlage für eine Schätzung zu bieten. [erfahren Sie mehr]


Teilnahme am Fußballturnier bringt keine Werbungskosten

Nimmt ein Beamter oder Angestellter an einem Fußballturnier seines Arbeitgebers teil, kann er keine Aufwendungen als Werbungskosten geltend machen, nur weil sein Dienstherr eine Verletzung als Dienstunfall anerkannt hat. Zwar sind Entscheidungen des zuständigen Sozialversicherungsträgers über die Versicherungspflicht eines Arbeitnehmers grundsätzlich im Besteuerungsverfahren zu beachten, soweit sie nicht offensichtlich rechtswidrig sind. Einen entsprechenden Verweis auf die Vorschrift zum Abzug von Werbungskosten enthält das aber gerade nicht, so der Bundesfinanzhof in einem aktuellen Beschluss (Az. VI B 110/11). [erfahren Sie mehr]


Zeitwertkonto einer Gesellschafter-Geschäfts- führerin: Einzahlungen führen im Einzahlungsjahr noch nicht zu Arbeitslohn

Einzahlungen auf einem sogenannten Zeitwertkonto führen auch bei einer Gesellschafter-Geschäftsführerin im Einzahlungsjahr noch nicht zu steuerpflichtigem Zufluss von Arbeitslohn. Das hat das Hessische Finanzgericht (FG) entschieden. [erfahren Sie mehr]


Arbeitsunfall: Nicht bei Ausrutschen auf Salatsoße in Werkskantine

Rutscht ein Arbeitnehmer in der Werkskantine des Arbeitgebers auf dem mit Salatsoße verschmierten Boden aus und verletzt sich dabei, so ist dies nicht als Arbeitsunfall anzuerkennen. Dies hat das Sozialgericht (SG) Heilbronn entschieden. [erfahren Sie mehr]


Arbeitszimmer: Verbindung zum Wohn- oder Gartenbereich ist steuerschädlich

Ein häusliches Arbeitszimmer ist ein Raum, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre des Arbeitnehmers eingebunden ist und nahezu ausschließlich zu beruflichen Zwecken genutzt wird. Eine untergeordnete private Mitbenutzung von weniger als zehn Prozent ist unschädlich. Dabei kann nur ein separater Raum, der von der übrigen Wohnung getrennt steht, als Arbeitszimmer anerkannt werden. Nicht als Arbeitszimmer akzeptiert wird daher eine Arbeitsecke, die lediglich durch Vorhänge oder Raumteiler abgetrennt ist. Auch die Aufwendungen für ein als Arbeitszimmer genutztes Durchgangszimmer können nicht als Werbungskosten zum Abzug zugelassen werden, wenn andere Räume nur über das Büro erreicht werden können: [erfahren Sie mehr]


Beiträge zur Arbeitslosenversicherung: Beschränkte Abziehbarkeit laut BFH rechtens

Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sind im Rahmen der neuen Berechnungsmethode nur beschränkt als weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der Sonderausgaben absetzbar. Bei vielen Angestellten verpuffen die Beiträge gar steuerlich wirkungslos, da sie bereits mit ihren Beiträgen zur Basisabsicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung den Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen ausschöpfen. Ist das verfassungsgemäß? [erfahren Sie mehr]


Verminderte Erwerbsfähigkeit nach Arbeitsunfall: Berechnung der Verletztenrente

Hinterlässt ein Arbeitsunfall Dauerfolgen, erhalten die Verletzten eine Rente der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Rentenhöhe bemisst sich nach dem letzten Jahresverdienst. Fraglich ist, was gilt, wenn ein teilzeitbedingter Minderverdienst aus einer beruflich veranlassten Einkommensverringerung resultiert, die das Ziel hat, später ein höheres Einkommen und einen höheren Lebensstandard zu erreichen. Das Landessozialgericht (LSG) Bayern hat dazu entschieden, dass der Berechnung der Verletztenrente nicht nur das Teilzeitentgelt zugrunde zu legen ist. [erfahren Sie mehr]


Arbeitgeber soll Smartphones und Software steuerfrei überlassen dürfen

Die private Nutzung von Computer-Software des Arbeitgebers wird für die Arbeitnehmer steuerfrei gestellt. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Datenverarbeitungsgeräte wie Smartphones oder Tablets überlässt. Der Finanzausschuss des Bundestages hat am 29.02.2012 eine entsprechende Gesetzesänderung beschlossen, die per Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP in das Änderungsgesetz zum Gemeindefinanzreformgesetz (BT-Drs. 17/8235) aufgenommen wurde. [erfahren Sie mehr]


Üppige Steuerentlastung bei weiten Pendelfahrten zum Job

Zu den Werbungskosten gehören auch notwendige Mehraufwendungen wie Zweifachmiete und Familienheimfahrten, die einem Arbeitnehmer wegen einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung entstehen. Grundsätzlich liegt dies vor, wenn er außerhalb des Ortes, in dem er einen eigenen Hausstand unterhält, beschäftigt ist und auch am Betriebsort wohnt. Die gleiche Regelung gilt beim Betriebsausgabenabzug für Unternehmer und Freiberufler. Doch lassen sich die Kosten auch dann noch absetzen, wenn der zweite Wohnsitz über 100 Kilometer von Büro oder Werkbank entfernt liegt? [erfahren Sie mehr]


Wer auf Lohn verzichtet hatte, darf anschließend besser bezahlt werden

Es wird weder gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen noch gegen das Maßregelungsverbot, wenn ein nicht tarifgebundener Arbeitgeber den Arbeitnehmern, die wöchentlich zwei Stunden ohne Lohnausgleich mehr gearbeitet haben, eine höhere Lohnerhöhung gewährt als den Arbeitnehmern, die hierzu nicht bereit waren. [erfahren Sie mehr]


Abfindung: Keine ermäßigte Besteuerung bei Teilleistungen in verschiedenen Veranlagungszeiträumen

Die ermäßigte Besteuerung einer Abfindung nach § 34 Einkommensteuergesetz (EStG) ist nicht möglich, wenn die Abfindung in drei verschiedenen Veranlagungszeiträumen gezahlt wird. Denn dann fehlt es an der von § 34 EStG vorausgesetzten Zusammenballung von Einkünften, wie das Finanzgericht (FG) Niedersachsen entschieden hat. Die Richter verweisen auf die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH). Danach lägen außerordentliche Einkünfte im Sinne des § 34 EStG nur dann vor, wenn die zu begünstigenden Einkünfte in einem Veranlagungszeitraum zu erfassen sind und durch die Zusammenballung von Einkünften erhöhte steuerliche Belastungen entstehen (vgl. BFH, Urteil vom 09.10.2008, IX R 85/07). Keine Zusammenballung in diesem Sinne liege typischerweise vor, wenn eine Entschädigung in zwei oder mehreren verschiedenen Veranlagungszeiträumen gezahlt werde, auch wenn die Zahlungen jeweils mit anderen laufenden Einkünften zusammentreffen und sich ein Progressionsnachteil ergibt (vgl. BFH, Urteil vom 28.06.2006, XI R 58/05). Im zugrundeliegenden Fall erhielt der Kläger im Streitjahr eine Abfindung in Höhe von 139.307 Euro und in den vorangegangenen Veranlagungszeiträumen Zahlungen von 13.814 Euro und 2.000 Euro, mithin eine Gesamtzahlung von 155.122 Euro, als Ersatz für den weiteren Bezug seiner Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Das FG bewertete alle drei Zahlungen als Abfindung und erachtete auch die ersten beiden Teilleistungen als nicht geringfügig, da sie einen Anteil von 10,2 Prozent der insgesamt gezahlten steuerpflichtigen Abfindung darstellten. Die ersten beiden Teilzahlungen seien also nicht unschädlich. [erfahren Sie mehr]


BFH konkretisiert Begriff der „offensichtlich verkehrsgünstigeren“ Straßenverbindung

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat konkretisiert, unter welchen Voraussetzungen die Entfernungspauschale für einen längeren als den kürzesten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Anspruch genommen werden kann. [erfahren Sie mehr]


Doppelte Haushaltsführung bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft

Eine doppelte Haushaltsführung kann bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft auch dann anerkannt werden, wenn einer der Partner unter der Woche am Beschäftigungsort wohnt und an den Wochenenden und in den Ferien zum Partner pendelt. Die Anerkennung erfordert nicht, dass der pendelnde Partner sich an den Kosten des Haushalts finanziell beteiligt. Er muss auch keinen Erstwohnsitz unter der Wochenendadresse angemeldet haben. Dies hat das Finanzgericht (FG) Münster entschieden. [erfahren Sie mehr]


Mini-Job: Aufstockungsoption wird billiger

Aufgrund der Pauschalabgabe des Arbeitgebers erwirbt der 400-EuroJobber nur minimale Ansprüche auf Altersrente und Wartezeiten. Er hat aber die Möglichkeit, den Pauschalbeitrag des Arbeitgebers aus eigenen Mitteln auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag aufzustocken und so Ansprüche auf das volle Leistungsspektrum der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben. Für geringfügig Beschäftigte in Privathaushalten erfolgt die Meldung und Entrichtung der Pauschalabgabe mittels Haushaltsscheck. Auf diesem Haushaltsscheck, der vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu unterschreiben ist, können sie ihren Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit durch Ankreuzen [erfahren Sie mehr]


Berufskraftfahrer: Kein Pauschbetrag für Übernachtungsnebenkosten

Das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht (FG) hat einem Berufskraftfahrer, der im internationalen Fernverkehr tätig war und in der Schlafkabine des von ihm gefahrenen Lkw übernachtete, einen pauschalen Werbungskostenabzug in Höhe von fünf Euro pro Tag für die Benutzung von Sanitäreinrichtungen und für Parkgebühren versagt. [erfahren Sie mehr]


Fahrtkosten von Leiharbeitern sind in tatsächlicher Höhe abziehbar

Bei Leiharbeitern, die nur bei einem Entleiher eingesetzt werden, ist der Werbungskostenabzug für Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte nicht auf einen Betrag von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer begrenzt. Vielmehr seien Werbungskosten in Höhe der tatsächlichen Fahrtkosten zu berücksichtigen, meint das Finanzgericht (FG) Münster. Da die Streitfrage höchstrichterlich noch nicht geklärt ist, hat das Gericht die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen. Zum Hintergrund: Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind Werbungskosten. Das Gesetz gewährt hierfür lediglich einen begrenzten Abzug in Form der sogenannten Entfernungspauschale, das heißt in Höhe von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer. „Regelmäßige Arbeitsstätte“ ist jede ortsfeste dauerhafte betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers, der der Arbeitnehmer zugeordnet ist und die er nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, also fortdauernd und immer wieder aufsucht. Dies ist regelmäßig der Betrieb des Arbeitgebers oder ein Zweigbetrieb, nicht aber eine betriebliche Einrichtung eines Kunden des Arbeitgebers. Regelmäßige Arbeitsstätten sind laut FG dadurch gekennzeichnet, dass sich der Arbeitnehmer auf einen immer gleichen Weg einstellen und so die Fahrtkosten mindern kann, zum Beispiel durch Bildung von Fahrgemeinschaften, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder Wahl seines Wohnsitzes. [erfahren Sie mehr]


Regelmäßige Arbeitsstätte: Bundesfinanzministerium reagiert auf Rechtsprechungsänderung

Das Bundesfinanzministerium nimmt nach einer Rechtsprechungsänderung zu der Frage Stellung, wann bei mehreren Tätigkeitsstätten von einer regelmäßigen Arbeitsstätte auszugehen ist. [erfahren Sie mehr]


Verbilligte Mahlzeiten für Arbeitnehmer: Bundesfinanzministerium nimmt zu lohnsteuerlicher Behandlung Stellung

In einem aktuellen Schreiben informiert das Bundesfinanzministerium über die lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab dem Kalenderjahr 2012. Danach sind Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Verordnung über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt (Sozialversicherungsentgeltverordnung) zu bewerten. [erfahren Sie mehr]


Reisekosten: Muss das Kilometergeld laufend angepasst werden?

Die Finanzverwaltung darf den Steuerzahlern Pauschalen zur Beweiserleichterung bieten, damit diese dann die Höhe der Werbungskosten insoweit nicht darlegen und nachweisen müssen. Das gilt auch für das Kilometergeld von 30 Cent für die Fahrtkosten auf Dienstreisen. Diese festgelegten pauschalen Kilometersätze sind als generelle Schätzungen des durchschnittlichen Aufwands zulässig. Der Gesetzgeber ist nach einem Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg aus dem Jahr 2010 nicht gezwungen, von ihm einmal festgelegte Pauschsätze an die allgemeine Kostenentwicklung nach oben anzupassen (Az. 10 K 1768/10). [erfahren Sie mehr]


Vergünstigter Firmenfitnessvertrag für Arbeitnehmer kann Arbeitslohn begründen

Bietet ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern durch den Abschluss eines Firmenfitnessvertrags die Möglichkeit, gegen einen vergünstigten Mitgliedsbeitrag in den verschiedenen Fitnessstudios eines bestimmten Anbieters zu trainieren, so liegt darin ein geldwerter Vorteil für die Arbeitnehmer. Übersteigt dieser die Freigrenze, liegt steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Dies hat das Finanzgericht (FG) Bremen entschieden. Der Arbeitgeber verfolge mit der vergünstigten Zurverfügungstellung von Fitnessangeboten kein überwiegend eigenbetriebliches Interesse, auch wenn dies durchaus eine präventive Gesundheitsförderung der Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber darstelle, so das FG. Denn das Eigeninteresse des jeweiligen Arbeitnehmers stehe im Vordergrund. Durch die beliebte Freizeitgestaltung in einem Fitnesscenter lebe der jeweilige Arbeitnehmer seine individuellen Interessen. Finanzgericht Bremen, Urteil vom 23.03.2011, 1 K 150/09 6 [erfahren Sie mehr]


Wichtig Doppelte Haushaltsführung auch bei fast 150 Kilometer von Arbeitsstätte entfernt liegender Zweitwohnung

Steuerlich absetzbare Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung kommen auch dann in Betracht, wenn die Zweitwohnung in einer Entfernung von 144 Kilometer zur Arbeitsstätte liegt. Das Finanzgericht (FG) Düsseldorf hat entschieden, dass eine solche Entfernung einem Wohnen „am Beschäftigungsort“ nicht entgegensteht. Im zugrunde liegenden Fall hatte die Fahrt von der Zweitwohnung zur Arbeitsstätte mit dem ICE eine Stunde gedauert. [erfahren Sie mehr]


Zweitwohnung am Arbeitsort: Ausstattungskosten sind Werbungskosten

Steuerpflichtige, die aus beruflichen Gründen nicht an dem Ort wohnen, an dem sie den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen – also Familie, Freunde und sonstige soziale Bindungen – haben, können die Aufwendungen für die zweite Wohnung im Grundsatz als Werbungskosten in Form von Kosten doppelter Haushaltsführung steuerlich geltend machen. Das gilt sowohl für die laufenden Kosten, also insbesondere die laufende Miete, als auch für die Kosten des Umzugs in die Wohnung am Arbeitsort und die Kosten der Ausstattung dieser Wohnung. Darüber hinaus stellen auch die Kosten, die anlässlich eines Umzugs von einer Wohnung in eine andere am Arbeitsort anfallen, grundsätzlich Werbungskosten dar, wie das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg jetzt klargestellt hat. [erfahren Sie mehr]


Weitere Beiträge

aus dem Jahr 2017
aus dem Jahr 2016
aus dem Jahr 2015
aus dem Jahr 2014
aus dem Jahr 2013
aus dem Jahr 2011

Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema Angestellte

aus dem Jahr 2017
aus dem Jahr 2016
aus dem Jahr 2015
aus dem Jahr 2014
aus dem Jahr 2013
aus dem Jahr 2011
Steuerberater | Steuerberatung | Steuerberatungskanzlei Rostock | Steuerberater Rostock





© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG