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Aktuelles aus dem Jahr 2011

Aktuell: Angestellte

Anwaltsgebühren bei einem Strafverfahren können Werbungskosten sein

Anwaltskosten im Zusammenhang mit einem Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Beihilfe zur Untreue können als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen sein. Dies ergibt sich aus einem Anfang November 2011 vom Bundesfinanzhof veröffentlichten Beschluss (Az. VI R 75/10). Werbungskosten sind alle Aufwendungen, die durch die Erzielung von steuerpflichtigen Einnahmen veranlasst sind, bei denen also objektiv ein Zusammenhang mit der auf die Einnahmeerzielung gerichtete Tätigkeit besteht. Daher können auch strafbare Handlungen, die im Zusammenhang mit einer beruflichen Tätigkeit stehen, Erwerbsaufwendungen begründen und die sich aus ihnen ergebenden Schadensersatzverpflichtungen zu Werbungskosten führen. Aufwendungen, die durch strafbare Handlungen ausgelöst werden, sind nämlich nicht ohne Weiteres der privaten Lebensführung zuzuordnen, betonten die Richter. [erfahren Sie mehr]


Firmenwagen: Berechnung des Privatanteils ist verfassungsgemäß

Für die Privatnutzung des überlassenen Firmenwagens müssen Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil versteuern. Dieser berechnet sich monatlich pauschal mit einem Prozent vom Bruttolistenpreis inklusive Umsatzsteuer und der bei Erstzulassungen enthaltenen Zusatzausstattung. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob der Arbeitgeber beim Kauf Rabatte erhalten hatte oder der Angestellte einen alten Gebrauchtwagen fährt. [erfahren Sie mehr]


Kosten für Erststudium auch in Zukunft keine Werbungskosten

Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium können auch in Zukunft nicht als steuerliche Werbungskosten oder Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Nach Urteilen des Bundesfinanzhofes (BFH), der das bisherige Abzugsverbot für nicht klar genug definiert gehalten hatte, beschlossen die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP in einer Sitzung des Bundestags-Finanzausschusses am 26.10.2011 eine „Klarstellung der vom Gesetzgeber gewollten Rechtslage“. [erfahren Sie mehr]


Reisekostenrecht soll vereinfacht werden

Das steuerliche Reisekostenrecht soll vereinfacht werden, und zwar insbesondere in den Bereichen „regelmäßige Arbeitsstätte“ und „Auswärtstätigkeit“. Entsprechende Vereinfachungsmöglichkeiten untersucht derzeit eine Projektgruppe aus Finanzexperten des Bundes und der Länder, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (BT-Drs. 17/7303) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (BT-Drs. 17/7095) mitteilt. [erfahren Sie mehr]


Arbeitnehmer: Jetzt den Lohnsteuerermäßigungsantrag für 2012 stellen

Die voraussichtlichen Aufwendungen des anstehenden Jahres 2012 und diverse Pauschbeträge wirken sich bereits vorab bei der monatlichen Gehaltszahlung mindernd aus, wenn diese als Freibetrag vermerkt worden sind. Dies kann sich auch positiv auf andere staatliche Leistungen, wie beispielsweise das Elterngeld, auswirken. Hierzu kann dem Finanzamt jetzt ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung bis zum 30.11.12 gestellt werden. [erfahren Sie mehr]


Jahreswagen: Geldwerter Vorteil kann gering ausfallen

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Arbeitsmittel: Kauft der Pilot einen Pilotenkoffer

Das Finanzgericht Hamburg hat entschieden: Zu den „Arbeitsmitteln“ eines Flugzeugpiloten können auch eine Aktentasche beziehungsweise ein sogenannter Trolly gehören, „wenn diese ausschließlich oder zumindest weitaus überwiegend“ beruflich genutzt werden. Der Pilot hatte angegeben, den Koffer für den Transport dringend benötigter Gegenstände wie Schreib- und Navigationsunterlagen, einen firmeneigenen Computer sowie einzelne Unterlagen, die für den jeweiligen Flug benötigt würden, (hier für 225 Euro) gekauft zu haben. Das Finanzamt hatte seinen Wunsch abgelehnt, weil der „Aktenkoffer“ auch über einen Schuh- und Wäschebeutel sowie eine Netzpackplatte verfüge. Und der könne auch für private Kurfahrten oder als Handgepäck für längere Reisen – schließlich auch von Kindern auf Klassenfahrten genutzt werden. Dass der Pilot für die Beförderung privater Gegenstände über einen weitaus größeren Koffer verfügte, ließ das Finanzamt kalt – die Hamburger Richter aber nicht. [erfahren Sie mehr]


Doppelte Haushaltsführung: Trotz Zusammenlebens mit Partnerin am Beschäftigungsort?

Eine steuerlich relevante doppelte Haushaltsführung kann auch dann vorliegen, wenn der Steuerpflichtige am Beschäftigungsort mit seinem Partner zusammenlebt. Dies geht aus einem Urteil des Finanzgerichts (FG) Berlin-Brandenburg hervor. [erfahren Sie mehr]


Geldwerter Vorteil: Zuschuss fürs Fitness-Studio ist Arbeitslohn

Ein Arbeitgeber schloss mit einem Fitness-Studio einen Firmenfitnessvertrag ab. Die Mitarbeiter erhielten so die Möglichkeit, für einen vergünstigten Mitgliedsbeitrag in den verschiedenen Fitnessstudios des Anbieters zu trainieren. Dabei entsteht ein geldwerter Vorteil, sagt das FG Bremen – und der ist steuerpflichtig. [erfahren Sie mehr]


Private Pkw-Nutzung für Dienstfahrten: Höhere Erstattung für Arbeitnehmer?

Vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ist ein Verfahren anhängig, in dem es um die Frage geht, ob es gerechtfertigt ist, dass Angestellte im öffentlichen Dienst für dienstliche Fahrten bis zu 0,35 Euro pro Kilometer steuerfrei erstattet bekommen, andere Arbeitnehmer aber nur 0,30 Euro je gefahrenem Kilometer (2 BvR 1008/11). Hierauf weist der Bund der Steuerzahler e.V. (BdSt) hin. [erfahren Sie mehr]


Werbungskosten: Abzug bei zeitlich befristet entsandte Arbeitnehmer

Sendet der Arbeitgeber einen Mitarbeiter im Rahmen des bestehenden Beschäftigungsverhältnisses zeitlich befristet an ein aufnehmendes verbundenes Unternehmen, begründet der Arbeitnehmer hierdurch keine regelmäßige Arbeitsstätte bei dem aufnehmenden Unternehmen. Die Oberfinanzdirektion Münster weist in der Kurzinfo Einkommensteuer 1/2011 auf die steuerliche Behandlung hin. Dabei sind vier Kriterien zu beachten: [erfahren Sie mehr]


Übungsleiter: Verluste sind mit anderen Einkünften verrechenbar

Bei steuerlich begünstigten nebenberuflichen Tätigkeiten bleiben Aufwandsentschädigungen für Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder Künstler bis zu 2.100 Euro pro Kalenderjahr steuerfrei. Dieser Übungsleiterfreibetrag gilt für nebenberufliche Tätigkeiten, die im Auftrag einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer gemeinnützigen Einrichtung ausgeübt wird. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat jetzt entschieden, dass bei einem nebenberuflich tätigen Tanzsportübungsleiter die erzielten Verluste auch dann anzuerkennen sind, wenn die Einnahmen den steuerfreien Übungsleiterfreibetrag nicht übersteigen. Damit haben die Richter zu einer bisher höchstrichterlich noch nicht entschiedenen Frage Stellung genommen. Der Verlust resultierte daraus, dass die jährlichen Einnahmen von 1.128 Euro deutlich unter den Betriebsausgaben von 2.417 Euro lagen. [erfahren Sie mehr]


Urlaubsabgeltungsansprüche: Von tarifvertraglichen Ausschlussfristen erfasst

Der Anspruch auf Abgeltung bestehenden Urlaubs ist kein Surrogat des Urlaubsanspruchs, sondern eine reine Geldforderung. Er unterliegt damit wie andere Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis einzel- und tarifvertraglichen Ausschlussfristen. Dies stellt das Bundesarbeitsgericht (BAG) klar. Einer arbeitsunfähig erkrankten Arbeitnehmerin hat es wegen Versäumung einer tarifvertraglichen Ausschlussfrist die Abgeltung des ihr noch zustehenden Urlaubs aus früheren Jahren versagt. Die Klägerin war bei der Beklagten von Oktober 1975 bis Ende März 2008 als Krankenschwester beschäftigt. Seit dem 19.10.2006 ist sie durchgehend arbeitsunfähig erkrankt und bezieht seit Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine unbefristete Rente wegen Erwerbsminderung. Mit Schreiben vom 25.02.2009 verlangte sie von der Beklagten, den ihr aus den Jahren 2007 und 2008 noch zustehenden Urlaub in Höhe von rund 1.615 Euro abzugelten. [erfahren Sie mehr]


Europaweite Jobsuche: Soll einfacher werden

Die Europäische Kommission will Arbeitsuchenden die Aufnahme eines Jobs in einem anderen EU-Mitgliedsland erleichtern und damit auch die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern. Sie hat ein Diskussionspapier vorgelegt, dessen Kernstück die Überarbeitung der Richtlinie über Berufsqualifikationen ist. Das so genannte Grünbuch zeigt Möglichkeiten auf, wie die Mobilität europäischer Arbeitnehmer gesteigert werden könnte. Alle interessierten Europäer sind nun eingeladen, dazu Stellung zu nehmen. [erfahren Sie mehr]


Firmenwagen-Besteuerung: Gleichbehandlung von Arbeitnehmern und Unternehmern gefordert

Der Bund der Steuerzahler e.V. (BdSt) fordert die Finanzverwaltung dazu auf, Arbeitnehmer und Unternehmer bei der Besteuerung von Firmenwagen gleich zu behandeln. Während Arbeitnehmer nach einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministeriums Wege zur Arbeit mit dem Dienstfahrzeug genau abrechnen könnten, müssten Unternehmer nach wie vor pauschalieren, moniert der Verein. Dieses Ungleichgewicht müsse beseitigt und bereits ergangene steuerzahlerfreundliche Entscheidungen zur Dienstwagenbesteuerung auch auf Unternehmer angewandt werden. Die bisherige Verwaltungsanweisung berücksichtige nur Arbeitnehmer. [erfahren Sie mehr]


Werbungskosten: Kilometergeld muss nicht laufend angepasst werden

Die Finanzverwaltung darf den Steuerzahlern Pauschalen zur Beweiserleichterung bieten, damit diese dann die Höhe der Werbungskosten insoweit nicht darlegen und nachweisen müssen. Das gilt auch für das Kilometergeld von 30 Cent für die Fahrtkosten auf Dienstreisen. Diese festgelegten pauschalen Kilometersätze sind als generelle Schätzungen des durchschnittlichen Aufwands zulässig. Der Gesetzgeber war nach dem Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg nämlich nicht gezwungen, von ihm einmal festgelegte Pauschsätze an die allgemeine Kostenentwicklung nach oben anzupassen (Az. 10 K 1768/10). Zwar mag eine zeitnahe Angleichung von einmal als zweckmäßig angesehenen Pauschalen an die gestiegenen Lebenshaltungskosten erstrebenswert erscheinen, so die Richter. Ein aus der Verfassung abzuleitender Zwang ergibt sich dafür aber nicht. [erfahren Sie mehr]


Zuschüsse zur Rentenversicherung können Arbeitslohn sein

Zuschüsse, die der Arbeitgeber zur Rentenversicherung eines Mitarbeiters leistet, sind Arbeitslohn, wenn der Arbeitgeber gesetzlich nicht verpflichtet ist, den Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Sozialversicherung zu zahlen. Dies hat das Düsseldorfer Finanzgericht (FG) entschieden. Eine Aktiengesellschaft überließ der Witwe eines früheren Vorstandsvorsitzenden eine 231 Quadratmeter große Wohnung für eine Miete von monatlich 200 DM. Zudem gewährte die Aktiengesellschaft fünf Vorstandsmitgliedern neben einer Pensionszusage zusätzlich Zuschüsse zu einer (freiwilligen) Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung beziehungsweise der Rechtsanwaltsversorgung. Die Zuschüsse waren auf 50 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung begrenzt. Die Gesellschaft behandelte die Zuschüsse als steuerfrei. [erfahren Sie mehr]


Gutscheine vom Chef: Sachbezug kann steuerfrei bleiben

Überlässt ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Gutscheine zum Bezug konkreter Gegenstände oder Dienstleistungen, kann für einen solchen Sachbezug die monatliche Freigrenze von 44 Euro genutzt werden, insoweit fällt dann keine Lohnsteuer an. Für Geldgeschenke gewährt der Fiskus dieses Privileg aber nicht. Daher wurde die Vergünstigung bislang beispielsweise nicht auf Warengutscheine angewendet, bei denen sich der Arbeitnehmer die Gegenstände selbst aussuchen konnte oder wenn der Gutschein lediglich einen Geldbetrag auswies, der bei Einlösung auf den Kaufpreis oder die Tankrechnung angerechnet wird. Nach bisheriger Ansicht der Finanzverwaltung kann dieser Gutschein nämlich wie Bargeld zum Kauf verwendet werden und es liegt eine Barlohnzuwendung vor, bei der die Freigrenze nicht zum Ansatz kommt. Klassischer Fall war hier bislang der Tankgutschein über monatlich 40 Euro, der nicht als Sachbezug eingestuft wurde, da er über 30 Liter Benzin ausgestellt werden müsste. [erfahren Sie mehr]


Pendlerpauschale: Linksfraktion will sie durch Pendlergeld ersetzen

Die Fraktion Die Linke will die Pendlerpauschale in ein „sozial gerechtes“ Pendlergeld umwandeln. Dazu soll die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen, so die Fraktion in einem Antrag (BT-Drs. 17/5818). Das Pendlergeld soll einen festen Auszahlbetrag je Kilometer vorsehen. Dieser Betrag soll dann nicht wie bisher vom zu versteuernden Einkommen, sondern von der Steuerschuld abgezogen werden. [erfahren Sie mehr]


Falsche Kilometer-Angaben können als

Wer in seiner Steuererklärung für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte überhöhte Entfernungsangaben macht, muss damit rechnen, dass dies als Steuerhinterziehung gewertet wird und deswegen eine zehnjährige Verjährungsfrist gilt. Dies untermauert ein Urteil des Finanzgerichts (FG) Rheinland-Pfalz, in dem die Richter klarstellen, dass dem Finanzamt nicht ohne Weiteres vorgehalten werden kann, es hätte die Falschangaben bemerken müssen. [erfahren Sie mehr]


Gestiegene Benzinpreise: Forderungen nach Erhöhung der Pendlerpauschale

In Anbetracht der hohen Benzinpreise werden Forderungen nach einer Erhöhung der Pendlerpauschale laut. Wie der „Focus“ auf seinen Internetseiten berichtet, meint der Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, die Pauschale müsse „realitätsgerechter“ werden. [erfahren Sie mehr]


Musterverfahren zur 1%-Regelung: Entscheidung im Laufe des Jahres geplant

In einem beim Niedersächsischen Finanzgericht (FG) anhängigen Musterverfahren geht es um die Frage, ob die Pauschalbewertung der privaten Nutzung eines betrieblichen Kfz (§ 8 Abs. 2 Satz 2 EStG i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG) insoweit verfassungsmäßig ist, als die Nutzungsentnahme nach dem Listenpreis bei der Erstzulassung, ohne Berücksichtigung etwaiger (üblicher) Rabatte, bemessen wird. Im Streitfall wurde dem Kläger ein vom Arbeitgeber geleastes Gebrauchtfahrzeug auch für die Privatnutzung und für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zur Verfügung gestellt. [erfahren Sie mehr]


Dienstwagen: Genaue Abrechnung auf dem Vormarsch

Für mit dem Dienstwagen vorgenommene Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte wird in der Regel ein Zuschlag von 0,03 Prozent des Fahrzeugbruttolistenpreises pauschal erhoben. Diese für viele Steuerzahler ungünstige Regelung hat das Finanzgericht (FG) Niedersachsen nach Angaben des Bundes der Steuerzahler e.V. (BdSt) gekippt. Wie der Steuerzahlerbund mitteilt, ist das Urteil jetzt rechtskräftig, nachdem das Finanzamt seine zunächst eingelegte Revision zurückgezogen hat. „Das ist gut für alle Nutzer von Dienstwagen, die eine genaue Abrechnung bevorzugen“, so der BdSt. Betroffenen Steuerzahlern rät der Verein, ihren Steuerbescheid in dieser Sache offen zu halten. So könnten sie von der Wendung der Finanzverwaltung profitieren. Nach Einschätzung des BdSt dürfte in Kürze dazu auch ein Verwaltungsschreiben erscheinen. [erfahren Sie mehr]


Doppelte Haushaltsführung I: umgekehrte Familienheimfahrten nur selten abziehbar

Aufwendungen des am Familienwohnsitz lebenden Ehegatten für Besuchsreisen zur Wohnung des anderenorts berufstätigen Ehegatten sind zumindest dann nicht als Werbungskosten bei der Einkommensteuer abziehbar, wenn die Besuchsreisen privat veranlasst waren. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. [erfahren Sie mehr]


Doppelte Haushaltsführung II: Fiskus akzeptiert nur kleine Wohnung

Lässt die Beschäftigung in der Ferne keine tägliche Rückkehr zur Wohnung zu, fällt sie unter den Begriff doppelte Haushaltsführung. Dann sind die Aufwendungen für die Zweitwohnung sowie die weiten Heimfahrten als Werbungskosten zeitlich unbegrenzt absetzbar. Alternativ kann der Chef die angefallenen Kosten auch steuerfrei erstatten, dann hat der Fernpendler mangels eigenen Aufwands keine Werbungskosten mehr. Lediglich die Verpflegungspauschale darf nur für die ersten drei Monate geltend gemacht werden. Eheleute können ihre Aufwendungen jeweils separat absetzen, wenn sie beide in die Fremde pendeln und beispielsweise nur am Wochenende in die gemeinsame Wohnung zurückkehren. [erfahren Sie mehr]


Freiwillig versicherte Arbeitnehmer: Fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigungen für 2010

Infolge eines Fehlers in Lohnbuchhaltungsprogrammen der Arbeitgeber hat ein Teil der freiwillig in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung versicherten Arbeitnehmer fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigungen für das Jahr 2010 erhalten. Dies meldete das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) am 18.02.2011. Nach den Angaben der Behörde können nur Arbeitnehmer, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung versichert sind und deren Beiträge vom Arbeitgeber an die gesetzliche Krankenversicherung abgeführt werden, betroffen sein. Für sogenannte „Selbstzahler“, also freiwillig versicherte Arbeitnehmer, die ihre Beiträge selbst an die Krankenkasse überweisen, gelte dies nicht. [erfahren Sie mehr]


Werbungskosten: Verzicht auf Kredit gegen den Arbeitgeber kann absetzbar sein

Gewährt ein Angestellter seinem Arbeitgeber ein Darlehen, um hieraus Zinsen zu erwirtschaften, stehen regelmäßig die Kapitaleinkünfte im Vordergrund und ein Verlust der Kreditsumme ist grundsätzlich nicht abziehbar. Abzugrenzen hiervon ist jedoch, wenn der Arbeitnehmer das Verlustrisiko aus beruflichen Gründen bewusst auf sich genommen hat, weil beispielsweise eine Bank zu diesem Zeitpunkt kein Darlehen mehr gewährt hätte. Dann steht nämlich nicht mehr die Erzielung von Zinseinkünften im Vordergrund, sondern die Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. In einem solchen Fall kann es dann zu Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit kommen, soweit die Darlehensforderung im Zeitpunkt des Verzichts noch werthaltig ist. [erfahren Sie mehr]


Zweitstudium: Fahrtkosten zur Universität nur im Rahmen der Pendlerpauschale zu berücksichtigen

Aufwendungen für ein Zweitstudium können als vorab entstandene [erfahren Sie mehr]


Abfindung: Tarifbegünstigung auch bei besonderen Zahlungsmodalitäten

Enthält ein Arbeitnehmer anlässlich einer Kündigung eine Entlassungsentschädigung, bekommt er hierfür nur dann einen geringeren Einkommensteuersatz, wenn diese Abfindung über dem regulären Gehalt liegt. Denn die Auswirkungen des progressiven Tarifs sollen nur dann abgeschwächt werden, wenn Einkünfte zusammengeballt zufließen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte hierzu jüngst zwei Ausnahmen von dieser Grundregel gemacht: [erfahren Sie mehr]


Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags soll zum 01.12.2011 wirken

Die im Steuervereinfachungsgesetz 2011 vorgesehene Anhebung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages von 920 Euro auf 1.000 Euro soll bereits im Jahr 2011 verwirklicht werden, meldet das Bundesfinanzministerium. Denn die Anhebung des Pauschbetrages zähle zu den Maßnahmen des Steuervereinfachungsgesetzes, die den Bundeshaushalt 2011 nicht belasteten und bei denen eine Umsetzung rechtlich möglich und mit vertretbarem Aufwand darstellbar sei und die daher schon 2011 wirksam werden sollten. [erfahren Sie mehr]


Dienstwagen: Nachträglicher Einbau einer Gasanlage erhöht pauschalen Nutzungswert nicht

Kosten, die für den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in ein zur Privatnutzung überlassenes Firmenfahrzeug entstehen, sind nicht als Kosten für Sonderausstattung in die Bemessungsgrundlage für die Ein-Prozent-Regelung einzubeziehen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) hervor. [erfahren Sie mehr]


Hinweise zur Ausstellung der Lohnsteuer- bescheinigung 2010

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat zur Ausstellung der Lohnsteuerbescheinigung 2010 Stellung genommen. Es weist im Zusammenhang mit der Bescheinigung der Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Kranken- und sozialen Pflegeversicherung bei freiwillig in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung versicherten Arbeitnehmern darauf hin, dass unter Nummer 25 und 26 der Lohnsteuerbescheinigung der gesamte Beitrag des freiwillig versicherten Arbeitnehmers zu bescheinigen ist, wenn der Arbeitgeber die Beiträge an die Krankenkasse abführt (Firmenzahler). Arbeitgeberzuschüsse sind laut BMF beim Ausweis in der Lohnsteuerbescheinigung nicht von den Arbeitnehmerbeiträgen abzuziehen, sondern gesondert unter Nummer 24 der Lohnsteuerbescheinigung zu bescheinigen. Die Arbeitgeberzuschüsse stellten insoweit einen Korrekturposten bei der Veranlagung zur Einkommensteuer dar. [erfahren Sie mehr]


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