Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
ConTax Muschlin & Partner Foto 03
ConTax Muschlin & Partner Foto 04
ConTax Muschlin & Partner Foto 05
ConTax Muschlin & Partner Foto 06
ConTax Muschlin & Partner Foto 07
ConTax Muschlin & Partner Foto 08
ConTax Muschlin & Partner Foto 09
ConTax Muschlin & Partner Foto 10
ConTax Muschlin & Partner Foto 11
ConTax Muschlin & Partner Foto 12
ConTax Muschlin & Partner Foto 13
ConTax Muschlin & Partner Foto 14
ConTax Muschlin & Partner Foto 15
ConTax Muschlin & Partner Foto 16
ConTax Muschlin & Partner Foto 17
ConTax Muschlin & Partner Foto 18
ConTax Muschlin & Partner Foto 19
ConTax Muschlin & Partner Foto 20
ConTax Muschlin & Partner Foto 21
ConTax Muschlin & Partner Foto 22
ConTax Muschlin & Partner Foto 23

Wir suchen eine/n Steuerfachangestellte/n

Sie sind interessiert? Bewerben Sie sich jetzt bei uns.
Wir freuen uns über Ihre aussagefähige Bewerbung.

Aktuelles aus dem Jahr 2011

Aktuell: Alle Steuerzahler

Abfindung: Kein Zugriff des deutschen Fiskus nach Wegzug ins Ausland

Erhält ein vormals in Deutschland ansässiger und auch im Inland tätiger Arbeitnehmer für die Auflösung seines Dienstverhältnisses eine Abfindung, so steht dem neuen Wohnsitzland das Besteuerungsrecht zu. Das gilt nach dem Urteil vom Finanzgericht München (Az. 8 K 858/08), wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: [erfahren Sie mehr]


ELStAM-Einführung verschiebt sich

Maßgeblich seien die Eintragungen auf der Papier-Lohnsteuerkarte [erfahren Sie mehr]


Fehlerhafte ELStAM-Daten: Post vom Finanzamt kritisch prüfen

Wer in den vergangenen Tagen Post vom Finanzamt bekommen hat, sollte diese dann kritisch prüfen, wenn das Schreiben die gespeicherten Lohnsteuerabzugsmerkmale, die dem Arbeitgeber ab dem 01.01.2012 zum elektronischen Lohnsteuerabzug zur Verfügung gestellt werden sollen, enthielt. Hierzu rät der Bund der Steuerzahler (BdSt). Es zeichne sich ab, dass viele der gespeicherten Daten fehlerhaft seien. Betroffene Steuerzahler müssten dann aktiv werden und beim Finanzamt eine Korrektur beantragen. [erfahren Sie mehr]


Krankheitskosten: Heilbehandlungen sind jetzt nach klaren Regeln absetzbar

Um Krankheitskosten bei der Einkommensteuer als außergewöhnliche Belastungen geltend zu machen, musste der Nachweis einer Krankheit und der medizinischen Indikation der Behandlung bislang zwingend durch ein vor Beginn der Behandlung eingeholtes amts- oder vertrauensärztliches Gutachten oder Attest geführt werden muss. Das ist jetzt nicht mehr nötig. Es gelten gelockerten Nachweis-Anforderungen durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011, das im Bundesgesetzblatt auf Seite 2131 veröffentlicht worden ist. Dieses kann in allen am 5. November noch nicht bestandskräftigen Steuerfällen durch eine Neuregelung angewendet werden, also auch für offene alte Jahre. Hintergrund ist, dass der Bundesfinanzhof unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung jüngst entschieden hatte, dass zur Geltendmachung von Arztrechnungen oder Rezepten ein Nachweis durch alle geeigneten Beweismittel geführt werden kann (Az. VI R 17/09). Der bisher von den Finanzämtern verlangte formalisierte Nachweis ergebe sich nicht aus dem Gesetz und widerspreche dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung, so die Richter. Es sei nämlich nicht ersichtlich, warum nur ein Amtsarzt, nicht aber ein anderer Mediziner die erforderliche Sachkunde und Neutralität besitzen soll, die medizinische Indikation von nützlichen Maßnahmen objektiv und sachverständig beurteilen zu können. [erfahren Sie mehr]


Einspruch: Erfolgreicher Widerstand gegen den Steuerbescheid 2010

Wer sich nur über die Erstattung oder unverhofft geringe Nachzahlung seines Steuerbescheides für 2010 oder bei verspäteter Post für 2009 freut und die Schreiben des Fiskus anschließend ungeprüft ablegt, verschenkt meist bares Geld. Denn oft zahlt sich aus, gegen den Bescheid vorzugehen. Zahlendreher, selbst vergessene oder vom Finanzamt gestrichene Abzugsposten und vor allem unberücksichtigte Urteile sowie Erlasse sollten stets Anlass für einen Einspruch sein, der anschließend oftmals von Erfolg gekrönt ist. [erfahren Sie mehr]


Fehler in Steuersoftware: Gehen zulasten des Steuerpflichtigen

Ist die vom Steuerpflichtigen benutzte Steuersoftware fehlerhaft, so muss sich der Steuerpflichtige die Fehler wie ein Verschulden seines steuerlichen Beraters zurechnen lassen. Dies stellt das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz klar. [erfahren Sie mehr]


Firmenwagenbesteuerung: BFH muss über Ein-Prozent-Regelung entscheiden

Der Bundesfinanzhof (BFH) wird darüber entscheiden, ob der Bruttolistenpreis der geeignete Maßstab zur Erfassung des geldwerten Vorteils für die Privatnutzung von Firmenwagen ist oder ob eine Anpassung der Bemessungsgrundlage zu erfolgen hat. Dies meldet der Bund der Steuerzahler e.V. (BdSt). [erfahren Sie mehr]


Ermittlungen der Finanzbehörden: Gleichmäßigkeit der Besteuerung in Gefahr?

Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) befürchtet, dass die Pläne des Bundesfinanzministeriums zum Einsatz automationsgestützter Risikomanagementsysteme bei den Ermittlungen der Landesfinanzbehörden dem Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung zuwiderlaufen. Dies geht aus der Stellungnahme des Verbandes zur „zweiten Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen“ hervor. [erfahren Sie mehr]


Rechtsprechungsänderung des BFH: Regelmäßige Arbeitsstätte bei mehreren Tätigkeitsstätten

Unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteilen vom 09.06. 2011 – VI R 55/10, VI R 36/10 und VI R 58/09 entschieden, dass ein Arbeitnehmer nicht mehr als eine regelmäßige Arbeitsstätte innehaben kann und damit das steuerliche Reisekostenrecht vereinfacht. Komplizierte Berechnungen des geldwerten Vorteils wegen mehrerer regelmäßiger Arbeitsstätten gemäß § 8 Abs. 2 Satz 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG), das „Aufsplitten“ der Entfernungspauschale beim Aufsuchen mehrerer Tätigkeitsstätten an einem Arbeitstag und die entsprechend komplizierte Ermittlung von Verpflegungsmehraufwendungen sind damit künftig entbehrlich. [erfahren Sie mehr]


Steuererleichterungen: Rösler plant für 2012

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat für das kommende Jahr Steuererleichterungen versprochen. [erfahren Sie mehr]


Einkommensteuererklärung: Neue Ausfüllhilfe vom Fiskus

Das Bundesfinanzministerium hat am 15.07.2011 auf einen neuen Plan hingewiesen, wodurch Bund und Länder das Steuerrecht spürbar vereinfachen und zugleich das Verfahren modernisieren und von unnötiger Bürokratie befreien wollen. Um diese Zielsetzung zu verwirklichen, wird der Einsatz moderner Informationstechnologien im Besteuerungsprozess forciert – möglichst breit und umfassend. Dazu wird die Software der Steuerverwaltung im Rahmen des Gemeinschaftsvorhabens KONSENS (koordinierte neue Software-Entwicklung der Steuerverwaltung) von Bund und Ländern vereinheitlicht und modernisiert. Ein wichtiges Projekt dieses Vorhabens ist die elektronische vorausgefüllte Einkommensteuererklärung als optionales und kostenloses Service-Angebot der Finanzverwaltung. Hierbei werden die dem Finanzamt für das aktuelle Veranlagungsjahr vorliegenden Daten automatisch in die richtigen Felder der Steuererklärung übertragen. Das beinhaltet auch die vom Arbeitgeber bescheinigten Lohnsteuerdaten, Mitteilungen über den Bezug von Rentenleistungen, Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen, Vorsorgeaufwendungen sowie Name, Adresse und weitere Grundinformationen. Diese Daten werden dann in einer ersten Stufe bereits vorausgefüllt zur Verfügung gestellt. Nach Prüfung und eventuellen Ergänzungen dieser Angaben sendet der Steuerzahler dann seine Einkommensteuererklärung ans Finanzamt. [erfahren Sie mehr]


Umzugskosten: Ab August 2011 höhere Beträge steuerlich absetzbar

Ziehen Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen um, können sie die Umzugskosten als Werbungskosten geltend machen. Dabei können ab dem 01.08.2011 für sonstige Umzugskosten höhere Pauschalen geltend gemacht werden. Dies meldet der Bund der Steuerzahler (BdSt). Ein Umzug ist nach Angaben des BdSt beruflich veranlasst, wenn sich die Fahrzeit zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erheblich verkürzt. Eine erhebliche Fahrzeitverkürzung werde angenommen, wenn sich die Fahrzeit für den Hin- und Rückweg insgesamt um mindestens eine Stunde reduziere. [erfahren Sie mehr]


Vorauszahlungsbescheide: Verunsichern laut Steuerzahlerbund Arbeitnehmer

Durch das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung müssen auch zunehmend Arbeitnehmer Einkommensteuervorauszahlungen leisten. Von Arbeitnehmern mit Kindern werden zum Teil mehrere tausend Euro an Vorauszahlungen verlangt. [erfahren Sie mehr]


Arbeitszimmer: Trotz privater Mitbenutzung steuerlich absetzbar

Die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer können auch bei erheblicher Privatnutzung in Höhe des beruflichen beziehungsweise betrieblichen Nutzungsanteils steuerlich abgezogen werden. Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln entschieden. [erfahren Sie mehr]


Einkommensteuervorauszahlungen: Mehr Steuerzahler sind betroffen

Steuerzahler, die in diesen Tagen ihren Steuerbescheid erhalten, werden sich vielleicht darüber wundern, dass neben den Steuern auch Vorauszahlungen festgesetzt werden. Bislang kannten viele Steuerzahler Vorauszahlungen nur von Unternehmern und Selbstständigen. Betroffen sind nunmehr jedoch Arbeitnehmer-Ehepaare etwa mit der Steuerklassenkombination III/V, meldet der Bund der Steuerzahler (BdSt). Aber auch Geringverdiener in der Steuerklasse V und VI müssten unter Umständen Steuervorauszahlungen leisten. [erfahren Sie mehr]


Vorausgefüllte Steuererklärung: Fiskus öffnet den Weg Werbungskosten: Der berufliche Umzug lässt sich besser absetzen

Abziehbar sind außerdem die Kosten für den durch einen Umzug notwendigen zusätzlichen Unterricht. Das sind bei Umzügen [erfahren Sie mehr]


Steuererstattung: Auszahlung auf falsches Konto

Überweist das Finanzamt einen Steuererstattungsbetrag auf ein falsches Konto (hier: das neue Konto der mittlerweile getrennt lebenden Ehefrau), so wirkt diese Auszahlung nicht schuldbefreiend. Dies geht aus einem Urteil des Düsseldorfer Finanzgerichts (FG) hervor. In der gemeinsamen Einkommensteuererklärung hatten Eheleute ein dem Ehemann zuzurechnendes Bankkonto als Überweisungskonto für Steuererstattungen angegeben. Nachdem sich die Eheleute getrennt hatten, wandte sich die Ehefrau telefonisch an das Finanzamt und benannte eine davon abweichende, allein ihr zustehende Kontoverbindung. Das Finanzamt überwies den Erstattungsbetrag auf das von der Ehefrau benannte Konto. [erfahren Sie mehr]


Steuerhinterziehung: Bei fehlenden Angaben über erhaltene Rentenbezüge

Fehlen in einer Steuererklärung Angaben zu erhaltenen Rentenbezügen, so kann dies als Steuerhinterziehung zu werten sein. Dies stellt das rheinland-pfälzische Finanzgericht (FG) klar. [erfahren Sie mehr]


Steuervereinfachungsgesetz: Soll noch im Juli 2011 verabschiedet werden

Die CDU/CSU-Fraktion hat einige Änderungsanträge der Koalition zum Entwurf des Steuervereinfachungsgesetzes (BT-Drs. 17/5125, 17/5196) angekündigt. In einer Sitzung des Finanzausschusses am 25.05.2011 erklärte die Fraktion, dabei werde es um die Umsetzung von Anregungen aus der öffentlichen Anhörung unter anderem bei steuerrechtlichen Fragen für Kinder gehen. Für die FDP-Fraktion steht fest, dass auf die neue, von der Opposition kritisierte Möglichkeit der nur noch zweijährigen Abgabe der Steuererklärung nicht verzichtet wird. Der Gesetzentwurf soll nach dem Willen der Koalitionsfraktionen noch vor der im Juli 2011 beginnenden Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden. [erfahren Sie mehr]


Betrügerische E-Mails: Bundesfinanzministerium warnt

Das Bundesfinanzministerium warnt vor Betrügern, die im Namen der Behörde E-Mails verschicken. Seit Anfang Mai versuchten Betrüger, per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen, so das Ministerium. Sie gäben sich als „Bundesministerium der Finanzen“ aus und gäben vor, die betroffenen Bürger hätten zu viel Einkommensteuer gezahlt. [erfahren Sie mehr]


Gebührenpflicht für verbindliche Auskünfte ist nicht verfassungswidrig

Die gesetzliche Gebührenpflicht für die Bearbeitung von Anträgen auf verbindliche Auskünfte durch die Finanzämter ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 30.03.2011 (I R 61/10) entschieden. In einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes hat er es mit Beschluss vom 30.03.2011 (I B 136/10) zudem als nicht ernstlich zweifelhaft angesehen, dass die Auskunftsgebühr auch verfassungsgemäß ist, wenn sie im Einzelfall besonders hoch ausfällt. Im Streitfall hatte sie bei über 90.000 Euro gelegen. Sichergestellt müsse allerdings sein, dass die Gebührenhöhe sich nach der vom Finanzamt für die Bearbeitung des Antrags aufgewendeten Zeit richte. [erfahren Sie mehr]


Haushaltsnahe Dienstleistungen: Auch Betreuung und Pflege eines Haustieres kann darunterfallen

Betreuung, Pflege und tierärztliche Behandlung eines Haustieres können haushaltsnahe Dienstleistungen darstellen und damit zu Steuereinsparungen verhelfen. Dies meldet die „Stiftung Warentest“ auf ihren Internetseiten unter Berufung auf ein entsprechendes Urteil des Finanzgerichts Münster. [erfahren Sie mehr]


Kirchenaustritt: Bestätigung gut aufheben

Wer aus einer kirchensteuerberechtigten Religionsgemeinschaft austritt, ist gut beraten, den Nachweis darüber lebenslang aufzuheben. Meldet sich nämlich Jahre später das Finanzamt und fragt nach der Kirchenzugehörigkeit, so wird Kirchensteuerpflicht unterstellt, wenn nicht das Gegenteil bewiesen werden kann. [erfahren Sie mehr]


Kläger und Finanzamt sparen bei Einigung im Klageverfahren

Bisher konnte ein Bevollmächtigter, der maßgeblich an der Erledigung eines finanzgerichtlichen Verfahrens mitgewirkt hat, hierfür die 1,3-fache Gebühr geltend machen. Durch Beschluss vom 28.02.2011 (10 Ko 1119/10) hat das Finanzgericht (FG) Köln nunmehr entschieden, dass nur eine 1-fache Erledigungsgebühr gefordert werden darf. Bei einem Streitwert von 5.000 Euro zahlt der Kläger dadurch z.B. 90 Euro weniger; beträgt der Streitwert 20.000 Euro spart der Kläger schon 200 Euro. [erfahren Sie mehr]


Steuerschulden: Fiskus darf Auto pfänden

Begleicht ein Steuerzahler seine Schulden beim Finanzamt nicht, kann die Behörde die ausstehenden Forderungen durch Anlegen eines Pfandzeichens oder durch Wegnahme pfänden. Das gelingt auch bei Kraftfahrzeugen und Anhängern, da es sich hierbei um eine bewegliche Sache handelt. Die Oberfinanzdirektion Niedersachsen weist nun darauf hin, welche Besonderheiten beim Auto zu beachten sind (Az. S 0530 – 14 – St 156 VD). [erfahren Sie mehr]


Selbstanzeige: Höhere Hürden für Steuerhinterzieher

Am 17. März 2011 hat der Bundestag den Entwurf für ein Schwarzgeldbekämpfungsgesetz beschlossen. Das Gesetz sieht verschärfte Regeln für eine strafbefreiende Selbstanzeige vor. Hiernach ist eine gestückelte, mehrfache Selbstanzeige je nach Entdeckungsrisiko nicht mehr möglich. Die Rückkehr in die Steuerehrlichkeit wird nur noch dann mit Straffreiheit honoriert, wenn die Selbstanzeige vollständig erstattet wird. Motto: Nur wenn der Hinterzieher alle seine Sünden freiwillig auf den Tisch legt, wird er belohnt. Das betrifft beispielsweise Fälle, in denen der Täter die Selbstanzeige stückelt. Hier gibt er etwa nur die Geldanlagen bei einer einzigen Bank oder aus einem bestimmten Land an und später dann – je nach aktuellem Entdeckungsrisiko – für einen anderen Sachverhalt wie etwa unversteuerte Betriebseinnahmen oder Gelder bei einem anderen Kreditinstitut. [erfahren Sie mehr]


Steuerbescheid: Keine Änderung, wenn Finanzamt geschlampt hat

Hat das Finanzamt seine Ermittlungspflicht vernachlässigt, weil es die – widersprüchlichen – Angaben des Steuerpflichtigen in seiner Steuererklärung bei der Veranlagung zunächst übernommen hat, so darf ein bereits ergangener Steuerbescheid nicht wegen „neuer Tatsachen“ zu Ungunsten des Steuerpflichtigen geändert werden. Dies geht aus einem Urteil des Finanzgerichts (FG) Rheinland-Pfalz hervor. Der Kläger hatte als Bezirksverkaufsleiter einen Bezirk von 5 bis 9 Filialen zu betreuen. In seinen Einkommensteuererklärungen für die Streitjahre 2003 bis 2005 machte er keine Angaben zum ausgeübten Beruf. Lediglich in der Steuererklärung 2004 gab er an, „Verkaufsleiter“ zu sein. Er beantragte die Berücksichtigung von Werbungskosten bei seinen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (an 199, 172 und 181 Tagen < 2003 bis 2005>) und zusätzlich Verpflegungsmehraufwendungen in Höhe von jeweils rund 2.800 Euro (für 202, 205 und 222 Tage). Dabei fügte er jeweils eine Anlage „Reisekosten“ mit Tagesberichten bei, die vom Veranlagungsbeamten unter anderem mit dem Vermerk „Nachweise lagen vor“ versehen wurde. Für 2005 legte er eine Anlage zu den Werbungskosten bei und vermerkte darauf „Reisekosten als Revisor lt. Wochenberichte“, was vom Veranlagungsbeamten abgehakt wurde. Nach einer Außenprüfung kam das beklagte Finanzamt zu der Ansicht, dass die Voraussetzungen für eine Einsatzwechseltätigkeit – und damit für die Gewährung von Verpflegungsmehraufwendungen – nicht vorliegen. Denn die verschiedenen Filialen seien als einheitliche regelmäßige Arbeitsstätte des Klägers zu beurteilen. Demgemäß ließ das Finanzamt in den geänderten Einkommensteuerbescheiden 2003 bis 2005 die bisher gewährten Verpflegungsmehraufwendungen in Höhe von jeweils rund 2.800 Euro nicht mehr zum Abzug zu. Dabei vertrat das Finanzamt die Ansicht, die Änderung der Steuerbescheide sei wegen „neuer Tatsachen“ möglich. Denn der Kläger sei seiner Steuererklärungs- und Mitwirkungspflicht nicht ausreichend nachgekommen. Die vom Kläger erhobene Klage war erfolgreich. Das FG führt aus, es sei unstreitig, dass es sich bei dem Aufsuchen der Filialen nicht um eine Reisetätigkeit handele, insofern grundsätzlich also keine Verpflegungsmehraufwendungen anzusetzen seien. Eine Änderung der Bescheide sei aber auch bei Vorliegen „neuer Tatsachen“ ausgeschlossen, wenn dem Finanzamt die nachträglich bekannte Tatsache bei ordnungsgemäßer Erfüllung seiner Ermittlungspflicht nicht verborgen geblieben wäre. [erfahren Sie mehr]


Arbeitszimmer: Anwendungserlass zu den Neuregelungen

Durch das Jahressteuergesetz 2010 dürfen Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer auch dann steuerlich wieder berücksichtigt werden, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Dann ist ein Abzug von Betriebsausgaben oder Werbungskosten bis zur Höhe von 1.250 Euro im Jahr möglich. Hiervon profitieren insbesondere Lehrer, Dozenten, Handelsvertreter und sonstige Außendienstmitarbeiter. Ob es eine Rückzahlung für die Jahre 2007 bis 2009 gibt, hängt davon ab, ob der Steuerfall noch offen ist. Denn die Neuregelung greift nicht mehr für Sachverhalte, bei denen schon ein bestandskräftiger Bescheid vorliegt. Das Bundesfinanzministerium hat sich jetzt in einem Anwendungserlass zur steuerlichen Behandlung der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer zu Verfahrensfragen geäußert, wie nunmehr ab 2007 in der Praxis vorzugehen ist (Az. IV C 6 - S 2145/07/10002). Weiterhin können die Kosten für das heimische Büro in vollem Umfang als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung darstellt. Steht für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, sind die Aufwendungen bis zur Höhe von 1.250 Euro je Wirtschafts- oder Kalenderjahr als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar. Nachfolgend stehen die wichtigsten Vorgaben der Verwaltung zu den Neuregelungen: [erfahren Sie mehr]


Außergewöhnliche Belastungen: Miete kann zu den Abzugsposten gehören

[erfahren Sie mehr]


Bankenabgabe: Vom Bundeskabinett beschlossene Verordnung präzisiert die Vorgaben

Mit dem Beschluss einer Restrukturierungsfonds-Verordnung hat das Bundeskabinett am 02.03.2011 die Vorgaben für die Erhebung der Bankenabgabe präzisiert. Der Beschluss basiert auf einer entsprechenden Ermächtigung im Restrukturierungsfondsgesetz, das Ende 2010 in Kraft getreten war. Auf der Grundlage des Restrukturierungsfondsgesetzes und der jetzt beschlossenen Verordnung soll künftig die Bankenabgabe erhoben werden. [erfahren Sie mehr]


Arbeitszimmer: So reagieren Finanzämter auf die aktuelle Gesetzesänderung

Über das Jahressteuergesetz 2010 wurde die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt, wonach rückwirkend ab 2007 Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer steuerlich berücksichtigt werden, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Dann ist ein Abzug von Betriebsausgaben oder Werbungskosten bis zur Höhe von 1.250 Euro im Jahr möglich. Hiervon profitieren insbesondere Lehrer, Dozenten, Handelsvertreter und sonstige Außendienstmitarbeiter. Ob es eine Rückzahlung für die Jahre 2007 bis 2009 gibt, hängt davon ab, ob der Steuerfall noch offen ist. Denn die Neuregelung greift nicht mehr für Sachverhalte, bei denen schon ein bestandskräftiger Bescheid vorliegt. [erfahren Sie mehr]


Fehler bei Steuererklärung via Elster: Steuer pflichtigen trifft nicht stets grobes Verschulden

Das Finanzamt darf die Änderung eines Steuerbescheides, der aufgrund einer unvollständigen Eingabe des Steuerpflichtigen im elektronischen Elster-Verfahren ergangen war, nicht mit der Begründung ablehnen, dass der Steuerpflichtige grob fahrlässig gehandelt habe. Dies hat das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz entschieden. Bei Abgabe der Einkommensteuererklärung via Elster dürften Eingabefehler nicht stets als grobes Verschulden des Steuerpflichtigen gewertet werden. Das FG hat wegen grundsätzlicher Bedeutung die Revision zugelassen. Der Kläger war freiberuflich und rechtsberatend tätig. Die Einkommensteuererklärung 2006 übermittelte er mit Hilfe des elektronischen Steuerprogramms ElsterFormular 2006/2007 an das Finanzamt und reichte eine sogenannte komprimierte Steuererklärung in Papierform unterschrieben nach. In dem elektronischen Formular hatte er in Zeile 62 des Mantelbogens – Frage nach Beiträgen zu berufsständischen Versorgungswerken – keine Eintragung vorgenommen. Daraufhin erging der Einkommensteuerbescheid 2006 entsprechend der Angaben des Klägers. Bei Erstellung der Einkommensteuererklärung des Folgejahres bemerkte der Kläger, dass er Zahlungen an sein berufsständisches Versorgungswerk in Höhe von rund 18.000 Euro bei der Abgabe der elektronischen Steuererklärung 2006 irrtümlich nicht eingetragen hatte. Er beantragte die Änderung des mittlerweile bestandskräftigen Einkommensteuerbescheides 2006 zu seinen Gunsten. Diesen Antrag lehnte das Finanzamt ab. Schließlich treffe den Kläger ein – die begehrte Änderung ausschließendes – grobes Verschulden daran, dass die Geltendmachung der Zahlungen bei der ursprünglichen Einkommensteuerfestsetzung unterblieben sei. [erfahren Sie mehr]


Steuererklärung 2010: Bessere Absetzbarkeit von Kranken und Pflegeversicherungsbeiträgen beachten

Anfang des Jahres beschäftigen sich viele Bürger – insbesondere Arbeitnehmer, die mit einer Steuererstattung rechnen – mit ihrer Steuererklärung. Die Oberfinanzdirektion (OFD) Koblenz nimmt deswegen dazu Stellung, was bei der Steuererklärung 2010 zu beachten ist und welche Neuerungen es gibt. [erfahren Sie mehr]


Weitere Beiträge

aus dem Jahr 2017
aus dem Jahr 2016
aus dem Jahr 2015
aus dem Jahr 2014
aus dem Jahr 2013
aus dem Jahr 2012

Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema Alle Steuerzahler

aus dem Jahr 2017
aus dem Jahr 2016
aus dem Jahr 2015
aus dem Jahr 2014
aus dem Jahr 2013
aus dem Jahr 2012
Steuerberater | Steuerberatung | Steuerberatungskanzlei Rostock | Steuerberater Rostock





© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG